OSMC: Die Alternative zu openELEC!

Neben dem bekannten openELEC hat sich nun auch OSMC durchgesetzt. Letztendlich handelt es sich hierbei ebenfalls wie bei openELEC um KODI – Nur dass es meiner Meinung nach mit OSMC deutlich schneller und stabiler läuft.

Wer wie ich bisher beim Media Center auf openELEC setzt und damit auch zufrieden ist, sollte undedingt mal einen Blick auf OSMC werfen. Ich selbst werde meine Media Center PI’s alle damit betreiben – und openELEC in den Wind schießen.

osmc-teaser

OSMC basiert ebenfalls auf Debian Linux und Kodi, was auch direkt den Vorteil hat, dass der Umstieg von openELEC zu OSMC kinderleicht ist. Und OSMC macht einen wirklich frischen, netten und vor allem freundlichen Eindruck. Ich kann nur jedem dazu raten, mal einen Blick darauf zu werfen.


Mich selbst führte ein Zufall zu OSMC. Noch vor ein paar Monaten lief OSMC wirklich sehr bescheiden, weshalb ich ihm auch keine weitere Aufmerksamkeit schenkte. Doch nachdem ich gestern versuchte, verzweifelt meine Fernbedienung vom Amazon Fire TV Stick (AFTV) mit openELEC/Kodi zum laufen zu bekommen, stoß ich schnell an meine Grenzen.

Das Problem bei openELEC/Kodi liegt einfach darin, dass Bluetooth Geräte allgemein bei jedem Neustart die Verbindung verlieren. Im Einsatz eines Media Centers natürlich sehr ärgerlich – und deshalb wollte ich das Problem endlich aus der Welt schaffen. Denn egal ob Maus, Tastatur oder Remote Control – Nach jedem Neustart alles neu verbinden und „pairen“ ist nervig! Leider ist openELEC relativ gut abgeriegelt, was es unmöglich macht via „apt“ in der Console nachzuhelfen, zB um diverse Bluetooth-Erweiterungen zu laden. Auch diverse Tutorials mit Autostart etc. brauchten mich nicht weiter.

Bei OSMC hingegen läuft eben genau diese Geschichte besser! Einmal gekoppelte Bluetooth-Geräte bleiben dauerhaft verbunden und verlieren sich auch nicht nach einem Neustart. Also gerade bei meinem Vorhaben zwecks AFTV Remote Control genau das richtige! Und dort läuft alles, ohne auch nur irgendwie nachzuhelfen – ganz von Haus aus sozusagen.

Ein weiterer Vorteil: OSMC ist im Gegensatz zu openELEC offen. Man hat hier also eindeutig mehr Möglichkeiten, beispielsweise wenn es um einfache Befehle wie „apt-get update“ handelt,  um das ganze System mal eben schnell auf den aktuellen Stand zu bringen. Dies geht bei openELEC nicht.

OSMC bietet einen eigenen Installer und erleichtert einem enorm die Arbeit bei der Einrichtung. OSMC ist derzeit für Raspberry Pi, Vero und Apple TV verfügbar. Die Installation ist wirklich super einfach und das ganze System macht auch danach direkt einen verdammt guten Eindruck.

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Der eigene Skin „OSMC“ ist wirklich minimal und „flat“, was dem aktuellen Trend auf jeden Fall entsprechen sollte. Er wirkt sehr modern, mit viel Liebe im Detail.

OSMC-skin-2

Bei diesem Skin ist wirklich alles radikal minimalisiert, kann aber natürlich beliebig auf andere Skins – wie man es bereits aus openELEC kennt – abgeändert werden. Auch das Standard-Theme von openELEC, Confluence, findet sich in der Skin-Bibliothek.

OSMC-skin-3

„My OSMC“ bietet enorm viele Einstellungen. Unter anderem lässt sich hier via UI eine Verbindung zur MySQL Datenbank der Bibliothek bearbeiten – man erspart sich also den Umweg über manuelle Anlegung einer advancedsettings.xml etc.


Man sollte sich OSMC auf jeden Fall mal genauer anschauen. Es läuft deutlich flüssiger und bislang konnte ich im Vergleich zu openELEC nur Vorteile ausfindig machen. Derzeit betreibe ich mit OSMC ein 24/7 Testsystem und bin gespannt, wie es sich auf Dauer zeigt. Wie einfach die Installation aber auch der Umstieg von openELEC ist, zeig ich bald ausführlich in einem eigenen Beitrag.

Fotos © by www.osmc.tv

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