So geht’s: Das (nahezu) perfekte Media Center für den TV: Raspberry PI mit Kodi

Der Raspberry PI bietet zusammen mit Kodi die nahezu perfekte Media Center Lösung für den TV oder Monitor. In diesem Beitrag zeige ich euch, was man alles dafür benötigt, wie einfach es ist – und wie alles funktioniert.

Letztes Update: 30.11.2016

Nachdem Lösungen wie Apple TV, Fire TV oder Chromecast zwecks eigenen Medien nie für mich in Frage kamen (viel zu teuer und eingeschränkt für deren Leistung, davon abgesehen absolut inkompatibel für eigene Bibliothek), entdeckte ich vor langer Zeit den Raspberry PI für mich. Dieser kleine Mini Computer bietet ausreichend Leistung, wodurch er problemlos als Media Center für die eigene Bibliothek in Frage kommt. Nachdem ich bereits viele Erfahrungen mit einigen dafür in Frage kommenden Systemen machen konnte, betreibe ich meine PI’s mittlerweile mit Kodi – und damit auch mehr als glücklich. Wer seinen Raspberry PI ebenfalls als Media Center mit Kodi nutzen möchte hat die Wahl zwischen verschiedenen Systemen. Alle basieren dabei auf Rasbian Linux mit Kodi und laufen wunderbar auf dem Raspberry PI – ich finde libreELEC läuft von allen aber deutlich am besten.

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Hier folgt nun ein kleines „How To“ mit allem drum und dran – bis zum fertigen Media Center am TV. Es ist wirklich einfach und selbst für ein Laie zu schaffen. Wenn man noch ein gewisses Grundwissen hat, sogar ein Kinderspiel.

„Das perfekte Media Center“ gibt es (noch) nicht. Es gibt immer Kompromisse, die man je nach Lösung eingehen muss. Mit dem Raspberry PI lässt sich aber durchaus ein brauchbarer kleiner PC mit genug Leistung und Funktionen basteln, der einem fast alle Wünsche erfüllt.

Ich selbst beschäftige mich nun schon recht lange ausgiebig mit dem Raspberry PI und habe schon viele Erfahrungen bzgl. Media Center sammeln können, was unterschiedliche Systeme betrifft. Es gibt so vieles was man damit anstellen kann – aber auch einiges, was leider nicht geht. Auf die Vor- und Nachteile möchte ich kurz eingehen, um das mal kurz an dieser Stelle vorab zusammen zu fassen.

Wer wie ich viele eigene Medien wie Filme, Serien, Videos oder auch Musik und Fotos einfacher verwalten möchte, der wird den Raspberry PI bereits nach kurzer Nutzung schätzen und lieben lernen. Wer jedoch eher auf Video-on-Demand Dienste setzt, muss hier und da Abstriche machen und ist ggfs. in diesem Fall woanders besser aufgehoben. Ich selbst verfüge über enorm große Sammlung an Filmen, Serien und privaten Videos. Mit dem Raspberry PI habe ich für mich die nahezu perfekte Lösung gefunden, all diese Daten auf allerlei Geräten abzurufen – und letztendlich auch zu verwalten.

Für Streaming Angebote wie Amazon Prime Instant Video, Netflix, Maxdome & Co. gab es immer mal wieder sogenannte „Addons“, mit welchen es möglich war, diese Dienste auch auf dem Raspberry PI bzw. mit Kodi zu nutzen. Leider ist dies mehr oder weniger nicht mehr so, leider. Mal ging’s, dann wieder nicht. Das war dann nach einem langem Hin und Her für mich der Grund, dieser Geschichte keine weitere Aufmerksamkeit mehr zu widmen – und letztendlich ganz darauf zu verzichten, was den Raspberry PI betrifft. Vor einem Jahr sah das noch anders aus, heute schafft man sich für die VoD Dienste lieber einen eigenen Player an, sofern man kein Smart TV mit den Möglichkeiten besitzt. Aber das tut jetzt mal nix zur Sache, immerhin geht es hier mehr um den Raspberry PI.


Der Raspberry PI

Der aus England stammende Raspberry PI bietet uns schon mal genug Leistung, die voll und ganz für einen flüssigen und stabilen Betrieb eines Media Centers ausreichend sind. Für den reibungslosen Betrieb als Media Center hat man derzeit die Auswahl zwischen dem Raspberry PI 2 oder 3. Die beiden Modelle unterscheiden sich kaum im Preis, jedoch stark in der Spezifikationenen. Beispielsweise hat der Raspberry PI 3 deutlich mehr Leistung und auch gleich WIFI sowie Bluetooth mit an Board. Der Raspberry PI 2 hingegen benötigt dafür externe USB-Adapter. Es wäre also unsinnig, da nicht gleich zum aktuellen Modell zu greifen und sich weitere Anschaffungen zu ersparen. Wie gesagt – Von der Leistung her ist es echt egal. Auch der Stromverbrauch unterscheidet sich nur minimal. Der PI 3 verbraucht etwas mehr – sicherlich auch aufgrund von WIFI/BT on Board – aber das hält sich noch in Grenzen.

Man hat also die Wahl zwischen beiden Modellen:

Raspberry PI 2 (Modell B)

  • 900 Mhz Quad-Core (ARMv7) CPU
  • 1 GB RAM Arbeitsspeicher
  • Kein WLAN/Bluetooth on Board

Raspberry PI 3 (Modell B)

  • 1.200 Mhz Quad-Core (ARMv8) CPU
  • 1 GB RAM Arbeitsspeicher
  • WLAN (Broadcom BCM43143) on Board
  • Bluetooth Low Energy (BLE) on Board

Weitere Spezifikationen (beide Modelle):

  • 4x USB 2.0 Ports
  • 40 GPIO Pins
  • Full HDMI Anschluss
  • 100 MBit Ethernet LAN
  • 3.5mm Klinke Audio und Composite Video Anschluss
  • Camera Interface (CSI)
  • Display Interface (DSI)
  • Micro SD Card Slot
  • VideoCore IV 3D Graphic

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Ein wohl nennensweter Unterschied gibt es ebenfalls zwischen beiden Modellen. Der Raspberry PI 3 hat deutlich höhere CPU-Temperaturen (~ 80°) zu verzeichnen, aufgrund seiner Mehrleistung. Hier empfielt sich also unbedingt ein passiver Kühlkörper, welchen ich aber auch bereits für den Raspberry PI 2 (~ 60°) empfehle. Sicher ist sicher. Dazu aber gleich mehr.

Den Raspberry PI 2 (Modell B) bekommt man auf Amazon bereits für knapp € 38, der Raspberry PI 3 kostet knapp € 10 mehr. Über diese geringen Anschaffungskosten hinaus zeichnet sich der Raspberry PI aber auch noch durch seine sehr geringen Unterhaltskosten aus, was den Stromverbrauch betrifft. Bei mir zu Hause verbraucht ein fertiger Raspberry PI im Betrieb als Media Center maximal um die 500mA ~ 2,5 Watt.

Er bietet sich also auch verdammt gut an, ihn auch problemlos im 24/7 Dauerbetrieb zu verwenden. Im 24/7 Betrieb rund um die Uhr käme man im Jahr (!) bei einem kWh-Preis von 30,- Cent auf vielleicht € 3,94 bis € 6,57. Das sind zwischen 1,- und 2,- Cent pro Tag! (Werte stammen vom Raspberry PI 2, Raspberry PI 3 minimal höher…)

Benötigtes Zubehör

Da es sich hierbei beim Raspberry PI in der Regel ja nur um ein Mainboard mit Prozessor (CPU) und Arbeitsspeicher (RAM) handelt, wie man es auch von einem klassischen Computer her kennt, brauchen wir noch etwas Zubehör. Immerhin möchten wir darauß ja am Ende ein fertiges Media Center. Viele schreckt dieses Thema ab, weil man es sich viel zu kompliziert vorstellt – ist es aber nicht! Ganz im Gegenteil. Die Mühe und der geringe Aufwand lohnt sich – und zahlt sich auf jeden Fall aus. Es ist mittlerweile alles so einfach geworden, dass ich persönlich es jedem zutraue. Selbst mit 2 linken Händen sollte das problemlos geschafft werden. Man benötigt auch keinerlei Programmierkenntnisse.

Das All-Inkl. Paket des Raspberry PI’s

Ich habe hier eine Liste zusammen gestellt, was sonst noch alles benötigt wird. Manches davon ist unverzichtbar, anderes hingegen optional. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was für ihn in Frage kommt. Auch ist hier wichtig, für welches Modell man sich denn entscheidet – Den Raspberry PI 2 oder 3. Ansonsten ist es egal, da die Hard- sowieso Software mit beiden Modellen harmonieren – und es letztendlich keinerlei Unterschied macht.

1. Micro SD Karte

Zuerst einmal brauchen wir eine Micro SD Karte, welche für das Betriebssystem von Kodi benötigt wird. Hierbei ist es wichtig, unbedingt auf neue Karten zu setzen und alte Karten zu vermeiden. Der Raspberry PI kann sehr wählerisch sein, also nicht gerade eine alte Karte verwenden, die man noch von damals aus irgendeinem Handy zuhause rumliegen hat. Falls man seine Medien wie Filme, Serien oder Musik extern lagert (z.B. NAS oder externe HDD) reichen 8 GB vollkommen aus. Will man seine Medien jedoch auf der Karte speichern, sollte man schon zu einer höheren Kapazität greifen, nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich habe ich die besten Erfahrungen mit aktuellen Karten von Sandisk und Samsung gemacht.

Meine Empfehlung:

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2. Kühlkörper

Um der Hitzeentwicklung der CPU vom Raspberry PI etwas entgegen zu wirken, empfiehlt sich ein passiver Kühlkörper, also ganz ohne nervige Lüfter. Gerade im (Dauer-) Einsatz als Media Center geht man hiermit auf Nummer sicher. Die meisten dieser Kühlkörper gibt’s als SET und sind damit günstiger als einzeln zu bekommen. Die beste Erfahrungen machte ich mit Rydges.

Meine Empfehlung:

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3. Das passende Gehäuse

Das Gehäuse ist Geschmackssache, keine Frage. Es gibt wirklich sehr viele, die besten Erfahrungen konnte ich allerdings mit den Gehäusen von OneNineDesign machen. Dieses Gehäuse gibt’s in schwarz, weiß oder transparent und bietet einen perfekten Luftdurchzug (Airflow). Es eignet sich darüber hinaus auch perfekt für die Montage des CPU-Kühlkörpers.

ACHTUNG! Beim Raspberry PI 3 muss das Gehäuse leicht angepasst werden, da dort im Gegensatz zum Raspberry PI 2 ein zusätzliches Modul für WIFI/Bluetooth auf der Platine verbaut wurde. Ich musste in diesem Fall mein Gehäuse etwas modifizieren, damit es letztendlich gepasst hat. Dazu gleich mehr.

Meine Empfehlung:

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4. Das Netzteil

Es gibt eine ganze Menge Netzteile, die angeboten werden. Hier empfehle ich aber sichere 2.000 mA. Sofern man noch etwas an USB anschließt, kann man etwas mehr Power gut gebrauchen. Bevor es zu Engpässen der Stromspeisung kommt. Nach dem Motto: Lieber zu viel als zu wenig.

Meine Empfehlung für den Raspberry PI 2:

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Ich selbst betreibe den Raspberry PI 3 mit einem 2.000 mA Netzteil, aber angeblich wird jedoch zu einem 2.500 mA Netzteil geraten. Ich selbst habe keinerlei Probleme mit 2.000 mA feststellen können, es läuft alles problemlos. Möchte es dennoch anmerken, auch wenn ich nicht mehr darüber sagen kann.

5. HDMI Kabel

Natürlich brauchen wir auch noch ein passendes HDMI Kabel, um den PI mit dem TV zu verbinden. Wenn das Endgerät auch noch CEC unterstützt wäre das prima. Denn dann kann man den Raspberry PI sogar bequem mit der Fernbedienung steuern.

Meine Empfehlung:

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6. Bluetooth USB Adapter

Um für die Zukunft vorzubeugen und problemlos alle möglichen Bluetooth Geräte damit betreiben zu können, empfielt sich direkt noch ein kleiner USB-Dongle für Bluetooth. Der Raspberry PI hat dies leider nicht von Werk aus integriert. Aus meiner Erfahrung kann ich auch hier sagen, dass nicht jeder USB-Dongle läuft, viele alte werden erst gar nicht erkannt. Also auch hier lieber einen neuen anschaffen, um diesem Problem von Anfang an vorzubeugen.

Natürlich kommt dieser Bluetooth-Adapter nur für den Raspberry PI 2 in Frage, da der Raspberry PI 3 bereits über Bluetooth on Board verfügt. Die Leistung davon ist vollkommen ausreichend, ein weiterer USB-Adapter wäre unnötig.

Meine Empfehlung:

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7. WLAN Adapter

Wer keine Möglichkeit hat, seinen Raspberry PI via LAN (RJ45) anzuschließen oder ebenfalls für die Zukunft vorsorgen möchte, benötigt WLAN. Es gibt diverse solcher Adapter, da man beim Media Center jedoch mit vielen Medien arbeitet und das streamen auch ruckelfrei und sauber funktionieren soll, sollte man auf jeden Fall auf eine Antenne setzen, statt kompakte Adapter zu verweden. Der EW-7612UAN von Edimax bringt dabei die beste Leistung hervor.

Diese Erweiterung kommt nicht nur für den Raspberry PI 2 in Frage, man sollte diesen externen WLAN Adapter auch für den Raspberry 3 in Betracht ziehen. Er verfügt über deutlich besseren Empfang und eine viel bessere Leistung.

Meine Empfehlung:

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Der Zusammenbau aller Komponenten

An dieser Stelle war es das voerst mit dem wichtigsten Zubehör, was wir auf jeden Fall für den Einsatz als Media Center an einem TV oder Monitor benötigen. Jetzt kann man das Ganze noch optional erweitern, wie beispielsweise mit einer kabellosen Tastatur, einer externer Festplatte oder wie ich mit einer Netzwerk-NAS. Wir belassen es nun mal bei dem wichtigsten, optionale Empfehlungen füge ich an anderer Stelle noch hinzu. Es folgt der „Zusammenbau“ aller Komponenten.

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Eine Anleitung bzgl. Zusammenbau der ganzen Zubehör-Komponenten ist nicht nötig, das ist eigentlich alles selbsterklärend. Der CPU Kühlkörper auf dem großen CPU aufkleben (siehe Foto) und danach in’s Gehäuse einbauen. USB-Adapter beliebig anschließen und HDMI mit dem Ausgabegerät verbinden, fertig. Bei Fragen oder Problemen helfe ich gerne weiter.

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Beim Raspberry PI 3 und dem Gehäuse von OneNineDesign: Hier muss man etwas „nachhelfen“. Denn dort, wo beim Raspberry PI 2 noch Platz auf der Platine ist, sitzt nun beim Raspberry PI 3 ein neuer Baustein. Das hat zur Folge, dass das Gehäuse an dieser Stelle nicht passt.

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Ich hab es recht einfach (vllt auch grob) gelöst, indem ich den oberen „Boden“ einfach komplett aus dem Gehäuse entfernt habe. Braucht man eh nicht, also weg damit. Ehrlich gesagt bleibt so auch viel mehr Platz und Luft für die CPU.

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Und am Ende sieht man eh nix mehr davon, wenn der Deckel drauf ist! :o)


KODI – Das Betriebssystem

Wie man es auch von Windows-PC’s kennt, muss auch hier ein Betriebssystem installiert und eingerichtet werden. KODI bietet uns für den Betrieb als Media Center die perfekte Lösung, als Basis gibt es derzeit einige Systeme, die allesamt vielversprechend sind, unter anderem openELEC, OSMC oder libreELEC. Alle Systeme basieren im Grunde auf Rasbian Linux und Kodi.

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Ich rate zu libreELEC – weshalb ich auch die folgenden Schritte darauf beziehe. Solltest du dich für ein anderes System entscheiden, wird das ein oder andere sicherlich anders sein. libreELEC ist meiner Meinung nach im Moment einfach die beste Wahl – auch die komplette Einrichtung ist hier am leichtesten. libreELEC eignet sich perfekt als Media Center – denn es beschränlt sich auf das wesentliche – und läuft demnach sehr schnell und stabil.

Eigentlich ist es wirklich egal welches System verwendet wird, da am Ende das selbe dabei rauskommt. Einzig und alleine was im Hintergrund läuft macht den Unterschied, weshalb ich derzeit absolut auf libreELEC setze. Die Entscheidung ist aber jedem selbst überlassen.

Installation

Auf der Webseite von libreELEC finden wir unter „Downloads“ einen Installations-Assistenten, welcher hier ganz einfach für die jeweilige Plattform heruntergeladen werden kann. Dabei geht’s nun erst mal um deinen PC, mit welchem du deinen Raspberry-PI einrichtest. Starte also nach erfolgreichem Download den Assistenten und stelle vorher sicher, die passende Micro-SD Karte eingelegt und ggfs. formatiert zu haben.

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Bei Version nun einfach den gewünschten Raspberry PI auswählen und anschließend auf „Download / Herunterladen“ klicken. Danach wird das neuste Image von libreELEC ganz automatisch heruntergeladen, welches im Anschluss auf die Micro-SD Karte geschrieben wird. Dabei wird die Micro-SD Karte auch passend partitioniert, der Assistent übernimmt allerlei Aufgaben von selbst – für dich heißt es einfach nur zurück lehnen und abwarten, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

Möchtest du dein eigenes Image verwenden und den Download überspringen, so wähle das gewünschte Image einfach aus. (Select File / Datei auswählen) Damit kannst du natürlich auch eigen heruntergeladene Images auf die Micro-SD Karte schreiben…


KODI – Der erste Start

Beim ersten Start ist es ratsam, irgendeine Tastatur (USB) anzuschließen. Damit erleichtert man sich die Einrichtung zwecks Eingaben. Die soeben am PC erstellte Micro-SD Karte in den Raspberry PI einstecken und dann den Raspberry PI mit Strom versorgen. Vorab sollte alles angeschlossen sein: HDMI, ggfs. gewünschte USB Adapter (Bluetooth/WLAN) etc. Sobald der Raspberry PI mit Strom versorgt wird, startet der Bootvorgang.

Achtung: Der erste Bootvorgang darf unter keinen Umständen unterbrochen werden! Auch wenn zeitweise kein Bild zu sehen ist, abwarten. Beim ersten Bootvorgang wird die Partition erstellt und das Betriebssystem eingerichtet. Sollte dies unterbrochen werden, muss man das Image erneut auf die Micro SD Karte übertragen und den Bootvorgang erneut starten.

Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen ist – es läuft alles automatisch durch – startet Kodi und zeigt automatisch den Einrichtungs-Assistenten an. Glückwunsch, das Gröbste hast du geschafft – jetzt kann die Einrichtung beginnen.


Einrichtung von KODI

Die Einrichtung ist bei allen Systemen mehr oder weniger identisch, daher versuche ich das Thema hier zusammenfassend zu beschreiben. Einzige wichtige Unterschiede, die man sich vorab genau merken sollte, sind folgende:

Zugangsdaten
(Benötigt bei Verbindung via Putty/FileZilla/WinSCP)

  • libreELEC
    User: root | Passwort: libreelec
  • openELEC
    User: root | Passwort: openelec
  • OSMC
    User: osmc | Passwort: osmc

Bei allen Systemen gibt es auch ein unterschiedliches System-Addon, worin die jeweiligen Einstellung – unabhänig von Kodi selbst – vorgenommen werden müssen. (Netzwerkeinstellungen, Bluetooth etc.) Dazu findet sich immer irgendwo ein „Addon“ mit dem Namen des OS, zB „OpenELEC“, „libreELEC“ oder „OSMC“, worin du die Grund-Einstellungen vornehmen kannst.

Ansonsten folgst du nun einfach den Anweisungen des Einrichtungs-Assistenten, um Sprache, Region etc. festzulegen. Das meiste davon ist alles ziemlich selbsterklärend.

Danach geht’s hier weiter:

Einrichtung von Kodi (openELEC/OSMC) – Link folgt in Kürze


libreELEC vs. openELEC vs. OSMC

Worin liegt der Unterschied der Systeme, welche ist die Beste? Im Prinzip sind alle Systeme gleich und basieren alle grundlegend auf Rasbian Linux mit Kodi. Ich persönlich konnte zuerst mit OSMC und seit einer Weile nun mit libreELEC die beste Erfahrungen machen. libreELEC läuft am schnellsten und stabilsten und ist bei manchen Dingen einfach nicht so „zickig“ wie die anderen Systeme. Darüber hinaus läuft es meiner Meinung nach einfach schneller und stabiler. Bluetooth Geräte werden einfacher erkannt und verarbeitet (z.B. diverse Fernbedienungen).

Auch wie auch immer – Kodi ist Kodi. Das Grundsystem ist immer gleich, wodurch auch die Einstellungen untereinander kompatibel sind. (Einstellungen, Freigaben, Skins, Advanced-Settings etc.) Du kannst auch problemlos die unterschiedlichen Systeme nacheinander testen und die nötigen Kodi-Einstellungen bei Bedarf exportieren/importieren. Im Netz findet man jede Menge dazu.


Was geht – und was nicht geht

Die persönlichen Anforderungen an ein Media Center sind sehr unterschiedlich, jeder hat dabei seine ganz eigenen Wünsche und Vorstellungen. Daher muss man sich erst mal darüber klar sein, was man denn eigentlich möchte. Will man seine eigene Medien streamen und einfacher verwalten – oder viel von Onlinemediatheken streamen?

Ist man eher der Typ von Amazon Prime Instant Video, Maxdome, Netflix & Co. kommt der Raspberry PI wohl eher nicht in Frage. Dazu gibt es aktuell viel zu viele Probleme mit den Erweiterungen, welche den Einsatz von Onlinemediatheken und deren Diensten erlaubt. Es gab eine Zeit, da lief Amazon Prime Instant Video & Co problemlos. Leider gehen viele Anbieter sehr stark dagegen vor (z.B. DRM Schutz) wodurch es immer wieder nicht möglich ist. Mir persönlich war das hin- und her irgendwann zu blöd, weshalb ich mittlerweile auf meinem Media-Center PI komplett darauf verzichte, was Netflix & Co. betrifft. Für sowas nutze ich dann doch die SmartTV-Eigenschaften meines TV’s. Apps wie Youtube, 7TV oder sonstigen frei zugängliche Mediatheken sind natürlich weiterhin gar kein Problem, diese laufen problemlos unter Kodi. Darüber hinaus gibt es sehr viele Video-Addons, von Dokumonster bis 7TV – wirklich ein breites Angebot.

Sucht man – wie anfangs ich – jedoch nach einer Lösung, seine eigenen Medien wie Filme, Serien, Musik oder Fotos selbst zu verwalten und auf ein oder mehreren Geräten zur Verfügung zu stellen, ist die Lösung mit dem Raspberry PI in Verbindung mit Kodi perfekt. Somit lassen sich Filme mit Informationen von Datenbanken aus dem Internet abgleichen und mit Cover darstellen. Suchen nach Genre, Schauspieler oder Jahr. Übersicht neuer Filme, die in die Datenbank hinzugefügt wurden und so weiter. Die Videothek für Zuhause eben! Und dank Unterstützung einer MySQL-Datenbank, beispielsweise auf einer NAS, kann man seine gesamten Medien auch darüber verwalten und mit beliebig vielen Geräten darauf zugreifen. So richtig Spass und Sinn macht’s dann auch wirklich erst mit einer NAS, worauf alles gespeichert ist – und für jeden PI abrufbar ist.

Bei mir ist das so gelöst: Vier exakt gleiche Media Center PI’s mit OSMC/Kodi in unterschiedlichen Räumen, ebenfalls an vier unterschiedlichen Geräten. Alle im selben Netzwerk, worin sich auch (m)eine QNAP Netzwerk-NAS mit all meinen Medien-Freigaben sowie MySQL Datenbank für die Verwaltung befindet. Somit laufen alle im Netzwerk verfügbaren PI’s – was die Medien betrifft – absolut synchron. Beispiel: Ich schaue im Wohnzimmer einen Film und beende ihn bei 1 Std. 10:14 Min., weil ich müde bin. Ich kuschel mich also in mein Bett und schaue dort ab 1 Std. 10:14 Min weiter. Denn dank MySQL-Datenbank werden alle Fortschritte und Aktionen gespeichert. Ähnlich verhältnis das auch, neue Medien einzulesen – diese sind dann sofort auf allen Geräten verfügbar und müssen nicht einzeln immer neu eingelesen werden.

Ganz egal also, um welche Art von Medien es sich handelt (Filme, Serien, Eigene privaten Videos, Fotos, Musik) – Mit Kodi bringt man all diese Medien auf die gewünschten Geräte. Wer dabei wirklich mit mehreren Geräten arbeitet sollte auf eine vorhandene MySQL-Datenbank (z.B. via NAS) setzen. Ansonsten kann man seine Daten auch auf einem USB Stick oder einer externen HDD lagern und beliebig am Raspberry PI anschließen.

KODI im Detail

KODI ist einfach toll, man muss es mögen. Es toppt wirklich alles an UI, was man so kennt. Auch wenn es von Haus aus schon verdammt schick aussieht, lässt es sich darüber hinaus auch noch persönlich anpassen. Ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen – was man sonst eben nicht hat. Möchte man eher eine Coveransicht – oder bevorzugt man doch die klassische Listenansicht? Will man eher ein dunkles Theme – oder ein helles? Möchte man die IMDB Bewertungen sehen – oder kann man darauf verzichten? All das lässt sich ganz nach persönlichen Geschmack beliebig anpassen. Einer der Gründe, wieso ich mich so schnell mit KODI angefreundet hatte.

Darüber hinaus gibt es viele tolle Erweiterungen für KODI. Zum Beispiel eine klassische Youtube App, welche wunderbar funktioniert. Aber auch viele andere App’s wie 9gag, 7TV, ZDF Mediathek und viele viele mehr. Von den „nicht ganz legalen“ Sachen mal ganz abgesehen! ;-) Dazu sage ich nun aber mal nichts.


Fazit

Der Raspberry PI 2 und Raspberry PI 3 eignet sich derzeit als beste und günstigste Lösung für ein eigenes Media Center für die eigene Sammlung an Filme, Serien, Videos, Musik und Fotos. Man darf auch sehr gespannt sein, was sich zukünftlich noch alles tut, die Community wächst stetig. Angesichts der recht geringen Anschaffungs- sowie vor allen den Unterhaltskosten im 24/7 Betrieb wirklich grandios.

Je nach Zusammenstellung der Komponenten mit dem ganzen Zubehör kommt man insgesamt auf Kosten zwischen EUR 60,00 – EUR 100,00. Für das Geld bekommt man derzeit kaum ein vergleichbares System! :o)

Ich wünsche euch viel Spass beim shoppen, basteln und ausprobieren! Bei Fragen oder Problemen helfe ich gerne weiter. Auf meinem Blog findet ihr auch jede Menge weitere Themen rund um den Raspberry PI im Einsatz als Media Center. Auch dieser Artikel wird immer aktuell gehalten, es lohnt sich also immer mal wieder rein zu schauen.


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21 Gedanken zu „So geht’s: Das (nahezu) perfekte Media Center für den TV: Raspberry PI mit Kodi“

  1. Hi,
    ersteinmal danke für diese tolle Anleitung. Ich werde mir wohl auch so einen Mediaplayer zusammenbasteln. Eine Frage hab ich aber noch bezüglich der micro SD Karte: Bleibt die Karte dauerhaft im Raspberry PI drin damit er von dieser ständig booten kann oder benötige ich diese Karte nur zum installieren und kann diese dann anschließend entfernen? Und ist eine Installation auch von einem USB Stick möglich?

    Freundliche Grüße
    Martin

      1. Danke für die Antwort.

        Wie sieht es mit der Stabilität des Systems aus? Kommt es häufig zu abstürzen bzw. friert der Bildschrim ein?

        1. Nöö. Wenn Du alles richtig einrichtest läuft das System tiptop. Selten ein „Freeze“ gehabt, bei mir laufen insgesamt 4 PI’s im Haushalt und allesamt 24/7, ohne Probleme.

  2. Hi und danke für die super Anleitung. 2 kleineFragen hätte ich trotzdem noch:
    1. kann ich über den PI auch die angeschlossene Festplatte auch als Netzlaufwerk nutzen und über Laptop, tablet und co darauf zugreifen? Am besten natürlich auch noch von unterwegs.
    2. Was kosten die einzelbestandteile insgesamt?

    Wenn meine Anforderungen umsetzbar sind, bestelle ich natürlich auch gern über deine affi-links. SO gute Arbeit soll ja schließlich belohnt werden.

    Vg
    Christian

  3. Hi danke für die super Anleitung.
    Hätte dann aber doch noch eine Frage,
    und zwar ist es mit dem Pi dann auch möglich mkv, Iso und 3d Filme abzuspielen?

    Gruß

    1. Am besten mit der TV-Fernbedienung. Klappt bei mir super. Ansonsten die Fernbedienung vom Amazon Fire TV Stick oder eben die Handy App, wobei ich von solchen Apps absolut kein Fan bin. LG

  4. Hi und vielen Dank für diese tolle Anleitung. Ein funktionierendes Multimediacenter ist genau das, was ich suche. Allerdings habe ich noch ein paar offene Fragen. Um die Musik aus meiner iTunes Bibliothek über meine Home cinema Boxen zu hören, habe ich mir einen Airplay fähigen Receiver von Pioneer zugelegt. Vorteil, keine Kabel und natürlich die einfache Auswahl der Alben über iTunes. Nachteil, Aussetzer in der Funkverbindung und natürlich muß mein Rechner ständig laufen. Gerade die Aussetzer in der Verbindung sind blöd. Beim sehr lauten Hören von „z.B. Heavy metal“ stört das Ausbleiben des Signals weniger, als das wiederkommende Signal. Dabei springen schon mal die Boxen. Beim Auslagern der Musik auf eine externe Festplatte und die Verbindung zum Receiver via USB fehlt mir eine grafische Benutzeroberfläche. Beim Streamen von Filmen via WLAN oder Bluetooth, Airplay gilt das Gleiche. Zur vermeintlichen Lösung meines Problems habe ich mir eine NAS gekauft. WD my Cloud. Ganz toll, ich kann mit all meinen Geräten (Handy, Tablet, PC) von überall auf der Welt auf meine WD my Cloud zugreifen. Allerdings werden alle dort gespeicherten Daten komprimiert. Das heißt, ich kann weder Musik auf meinen Receiver streamen, noch Filme auf mein TV.
    Ich will doch einfach nur meine Musik anhören und meine Filme ansehen. Das ganze ohne mein Laptop oder PC einschalten zu müssen. TV einschalten und über eine grafische Benutzeroberfläche Musik oder Film wählen. Fertig.
    Für Lösungsvorschläge wäre ich sehr dankbar.

    1. Hey Tom! Lösung wäre dann ganz klar ein Raspberry PI mit KODI. Einfach dort die Musik einpflegen und Du kannst von TV oder Tablet/Handy/PC darauf zugreifen. Geht alles! :) LG

      1. Zuerst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Bevor ich jetzt die einzelnen Komponenten bestelle und mich ans Basteln mache, habe ich noch ein paar Fragen. Zuerst mal möchte ich eine externe Festplatte (ohne eigene Stromversorgung) anschliessen, was bedeutet, ein Gehäuse werde ich wohl selbst bauen müssen. Wie sich die Spannung an den USB Ports erhöhen lässt, habe ich bereits „gegoogelt“. Ist das hier empfohlene Netzteil dann noch ausreichend? Zweite Frage bezieht sich auf die Soundausgabe. Für das Abspielen von Musik ist diese wohl akzeptabel. Wie siehts aber mit Filmen aus, welche 3D Sounddateien beinhalten? Habe von speziellen Raspberry Soundkarten gelesen und denke es wäre sinnvoll, eine solche gleich mit zu verbauen. Gibts dazu eine Empfehlung deinerseits? Das wäre es für Heute erstmal. Schon mal vielen Dank vorab.

        1. Festplatte mit 2,5″ ohne externe Stromversorgung ist überhaupt kein Problem. Das klappt auch mit dem 2A Netzteil. Notfalls musst Du die Spannung erhöhen – aber das hast Du ja bereits selbst heraus gefunden wie ich sehe. Zwecks 3D habe ich keine Erfahrung, da ich selbst keinerlei 3D nutze. Da müsstest Du Dich nochmal an anderer Stelle schlau machen. Auch was diese Soundkarten betrifft. Bei mir läuft alles via HDMI zu einem Receiver vom Heimkino, auch hier fehlt mir also leider die Erfahrung, mir in Deinem Fall ein Urteil zu erlauben. Sorry =/

          1. Hey Tom! Also, Du hast nun hast nun sicherlich das „offizielle“ Skin. Für das aus dem Screenshot musst Du Dir die Alpha v17 installieren, weil’s das offiziell noch nicht gibt und sich das wohl noch einige Zeit hinzieht. Läuft allerdings wunderbar und genau, wenn nicht sogar schneller, also nicht mit einer typischen Alpha zu vergleichen. Ich hatte mal darüber einen Beitrag verfasst, schau hier: http://matthmu.de/kodi-17-0-testbuilds-mit-openelec-mit-dem-neuen-skin-estuary/ :o) LG

  5. Danke für diese ausführlichen Tipps!

    Leider hat KoDI einen sehr großen Nachteil für mich.

    Als Programm für eine Diashow ist es leider ungeeignet, da es mir damit nicht möglich ist größere Intervalle einzustellen.

    Mein Wunsch ist es, einzelne Bilder mindestens 40 Minuten zu zeigen und erst dann sollte wieder ein anderes Foto angezeigt werden, möglichst kombiniert mit echter Zufallswiedergabe. .

    Gibt es eine mir bisher verborgene Möglichkeit dafür, oder gibt es ein anderes Programm?

    1. Hey Max, tut mir leid, dabei kann ich Dir nicht behilflich sein. Ich schau eigentlich keine Fotos, erst gar nicht über diese Zeit. Ich denke da gibt’s bessere Lösungen als ein „Media Center“! ;-) LG

  6. Hi,
    vielen Dank erstmal für die ausführliche Anleitung und den vielen Tipps.
    Ich hatte immer OpenElec und selbiges aber lange auch nicht mehr genutzt. Nun habe ich auf Librelec schon umgestellt aber bin da auch nicht so zufrieden. Eine Frage hast du schon beantwortet, wie man den Mediacenter so sieht wie auf dem Bild…
    Nun hab ich aber 2 ganz anderen Fragen dazu :)

    – ich war sofort parat als ich das mit den 4x Raspberry gelesen habe. Genau so ist mein Plan. Dachte mir ich richte 1x ein und gehe dann her und clone die Karte. Selbige soll dann in Rasp im Schlafzimmer verwendet werden. Hier wäre es toll wenn du eine Anleitung hättest, wie man alle Datenbanken der Rasp über NAS laufen lässt (hab ne Synology) um das Ergebnis wie du zu haben.

    – hast du eine Idee wie man seine Mediathek so gestaltet, dass alle Filme Serien, die man anschaut als „gesehen“ vermerkt werden. Nicht nur auf der RASP, da ja dann der Eintrag weg ist, wenn ich den Film schaue. Mein Gedanke dabei ist, dass es mich immer nervt zu überlegen was ich schon gesehen habe und was nicht. Auch bei Serien. Mal nen halbes Jahr keine Serie weiter geschaut und schon weiß man nicht mehr wo was und wie.
    Ich hätte da gerne eine App die automatisch alles als gesehen notiert und in eine Datenbank schreibt. Dabei sollte man auch Filme händisch als „gesehen“ markieren können.

    Wäre super, wenn du da evtl. weiter helfen kannst.

    Grüßle

    1. Also im Grunde ist es so, so mach ich es jedenfalls: Richte Dir einen PI ein und dann ziehst Du Dir einfach ein Image von der SD Karte. Dieses kannst Du dann problemlos auf andere SD Karten aufspielen, es sollten nur immer die selben sein. Ich verwende dazu 8 GB Karten, die sind am günstigsten und reichen dafür aus. Somit hast Du dann überall das gleiche System, kannst nur noch den Namen jeweils anpassen, falls Du sie auf irgendeine Art und Weise ansteuern möchtest.

      Wegen der Sache zwecks Datenbank, schau mal hier: http://matthmu.de/raspberry-pi-guide-anleitungen/ – Hier habe ich das Thema ausführlich beschrieben. Damit ist dann auch das, was Du Dir wünschst, möglich. Alle Filme und Serien werden als „gesehen“ markiert – dies auch synchron auf allen PI’s. Das ist ja Sinn und Zweck der Sache. Einzig und alleine einen MySQL Server muss dauerhaft im Betrieb sein, aber ich denke das versteht sich von selbst.

      Und dann hast Du auch den vollen Komfort: Fängst Du zum Beispiel im Wohnzimmer einen Film an, willst bei 45 Minuten aber ins Bett, drückst Du einfach Stop und schaust im Schlafzimmer eben genau ab 45 Min weiter. Anders könnt ich mir das gar nicht mehr vorstellen, bin da echt verwöhnt. Muss aber gestehen dass ich derzeit sehr mit PLEX experimentiere, weil dies noch um ein vielfaches effektiver, schneller und einfacher arbeitet. Dazu wird in naher Zukunft auch etwas folgen…

  7. Hallo,

    ich bin neu in dem Thema, und habe beim studieren dieses und anderer Beiträge folgende Idee entwickelt.

    Als Nutzer von onlinetvrecorder.com würde ich Filme von dort mittels pi via jdownloader auf eine an den pi angeschlossene FP ziehen, um diese dann von dort auf dem angeschlossenen TV, oder am Zweitgerät mit Hilfe einer FireTV-Box oder irgendwo außerhalb am Tablet anzuschauen.

    Ist das realisierbar?
    Oder geht nur das eine oder das andere mit dem pi?

    Schonmal vielen Dank für die Hilfe.

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