Lenovo ThinkPad YOGA 14 – Vergleich zum Dell XPS 13, HP Spectre x360 und der Grund, wieso ich mich für’s YOGA 14 entschieden habe…

Das Lenovo ThinkPad YOGA 14 ist mein neuer Begleiter im Alltag als Programmierer und Blogger. Die Entscheidung war gar nicht so leicht, doch ich bin froh, mich richtig entschieden zu haben.

Endlich bin ich fündig geworden und am Ziel meiner Reise angekommen – das Lenovo ThinkPad YOGA 14 bietet mir genau das, nach was ich gesucht habe. Damit lässt sich nicht nur gut arbeiten – auch im Alltag macht es Spass!

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In diesem Artikel gibt’s ein umfangreiches Review über das Gerät, inkl. Video. Wer wissen möchte, was das gute Teil leistet, sollte sich etwas Zeit nehmen und sich meine Fakten durchlesen bzw. im Video etwas genauer anschauen.


Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich mein 13″ Macbook verkauft, weil es den Anforderungen zum Arbeiten einfach nicht mehr gerecht wurde. Das Macbook an sich ist ein tolles Gerät, kam für mich aber zum Arbeiten einfach nicht mehr in Frage, da ich eher ein Windows-Typ bin. Als Webentwickler benötige ich daher zum Programmieren und gelegentlich Photoshop oder andere Grafikprogramme auf jeden Fall ein Gerät mit hoher Auflösung und einem ordentlichen Display. Was noch dazu kommt ist eine gute Tastatur inkl. Tastaturbeleuchtung. All dies hätte ich vielleicht auch bei einem neueren Macbook finden können, jedoch habe ich es anhand der Spezifikationen, die derzeit angeboten werden, angesichts des Preises nicht eingesehen. Und somit begann die Suche nach einer Alternative. Ehrlich gesagt war es schwer, anhand so einer Gewohnheit (jeder der schon mal ein Macbook hatte und darauf geschrieben hat, weiß wovon ich rede) eine Alternative zu finden. Zumal ich diesmal mein Budget auf 1.200 Euro beschränkte. Ich war wie hin und her gerissen, letztendlich fiel dann aber die Entscheidung gegen ein neues Macbook, unter anderem aufgrund des fehlenden Touchscreens, welchen ich unbedingt haben wollte.

Als Nachfolger wurde es, aufgrund einiger sonstiger Kriterien dann zuerst ein ASUS Zenbook UX305 Ultrabook, in meiner damaligen Konfiguration für 1.199 Euro. Anfangs war ich auch sehr von dem Gerät angetan – und zwecks privater Nutzung hätte es mich vielleicht auch dauerhaft zufrieden stimmen können – aber in Bezug aufs arbeiten musste es dann doch wieder weichen. Es war klein, sehr kompakt und hatte keinerlei Lüfter (Intel Core M) aber ansonsten mehr Nach- als Vorteile. Ärgerlich, da ich bereits vor diesem Kauf Stunden damit verbracht habe, mich im Internet über aktuelle Geräte zu informieren und reihenweise Testberichte und Kundenbewertungen studierte, neben zahlreichen Videos. Es ging aber kein Weg daran vorbei, ich konnte noch so glücklich und zufrieden mit dem Gerät sein, arbeiten konnte und wollte ich damit dann irgendwie doch nicht. Gründe dafür waren unter anderem: Tastatur, das Touchpad und die Leistung vom Intel Core M. Zwar gefiel mir darüber hinaus das lüfterlose Arbeiten am Zenbook eigentlich sehr gut, aber irgendwie fühlte es sich immer so an, als würde man mehr an einem Tablet, als an einem Notebook sitzen. Ob man das wirklich braucht? Nein, wohl eher nicht.

VERGLEICH ZU ANDEREN NOTEBOOKS

Und wie sollte es auch anders sein, habe ich wieder Tag für Tag damit verbracht, nun endlich ein Gerät meiner Zufriedenheit zu finden, mit welchem es sich auch angenehm und zuverlässig arbeiten lässt. Nach langem Vergleichen – in der finalen Auswahl landeten letztendlich das Dell XPS 13, das HP Spectre x360 sowie das Lenovo Yoga 14. Vor allem das Dell XPS 13 gefiel mir richtig gut, hätte es auch fast dem Zenbook vorgezogen.

Dell XPS 13: Was mir daran besonders gut gefiel ist das fast randlose Display, die wirklich sehr kompakte Bauform und das Aussehen generell. Auch mit der Marke Dell hatte ich bislang nur positive Erfahrungen gemacht, habe unter anderem selbst 4 Monitore der Marke auf meinem Schreibtisch. Aber es sprachen dann doch einige Faktoren gegen den Kauf, zum Beispiel die Tastatur, welche dem ThinkPad weit unterlegen ist, dass etwas unpräzise und unzuverlässige Touchpad sowie auch die Oberfläche im Carbon-Design, welche sich nach längerer Nutzung stark abnutzt und es dann schrecklich aussieht. Unter anderem diese drei Gründe, weshalb ich mich dann dagegen entschieden habe.

HP Spectre x360: Ich muss zugeben, anfangs gefiel es mir ganz und gar nicht. Ich bin wirklich absolut kein Fan von Silber, finde die Farbe auf Geräten einfach nur schrecklich langweilig. Ich mag es dann doch lieber schlicht schwarz und HP bietet das Spectre x360 leider derzeit nur in Silber an. Okay, da wäre ich noch einen Kompromiss eingegangen, gut gefallen hätte mir nämlich dennoch die Verarbeitung zwecks Aluminium-Gehäuse. Aber auch hier gab es dann für mich zu viele Nachteile zu lesen: Mangelhafte Qualität der Verarbeitung, schlechter Service, streuende Serie mit Mängel und auch hier schlechte Tastatur/Touchpad.

Hätte ich mich zwischen beiden Geräten entscheiden müssen, dann wäre es wohl das Dell XPS 13 geworden. Aber zum Glück gab es ja noch das Lenovo ThinkPad, welches mir als Modell „YOGA 14″ am meisten zugesagt hat, wenn man das Preis-Leistungsverhältnis bedenkt. Sicherlich würde das X1 Carbon nochmal eine ganze Schippe drauflegen – leider muss man auch eine ganze Schippe Geld drauflegen, was mir das Ganze definitiv nicht wert war. Ich kenne Lenovo, hatte vor wirklich langer Zeit sogar einen IBM-Laptop zu Urzeiten. Und die ThinkPads stehen in der Regel ja für gute Verarbeitung und Langlebigkeit.

Wenn man gewisse Kompromisse eingeht, wird man die Entscheidung garantiert nicht bereuen. Zumindest war es bei mir so der Fall, weshalb es mir nun sehr große Freude bereitet, diesen Beitrag nun mit meinem neuen Lenovo ThinkPad Yoga 14 zu verfassen.

LENOVO THINKPAD YOGA 14

Achtung – Es gibt mehrere Revisionen des Modells, vor allem auf Amazon findet man unterschiedliche Modellreihen, darunter auch die ältere Generation, welche noch so manche Kinderkrankheit mit sich bringt und demnach mehr oder weniger auch schlecht bewertet wurde. Ich rate, vor diesen eher Abstand zu nehmen und lieber auf diese aktuelle Generation zu setzen. „Nachfolger“ des Lenovo ThinkPad Yoga 14 ist meines Wissens nach das YOGA 460, welches mir persönlich aber nicht zugesagt hat.

Das aktuelle YOGA 14 erfüllt 99% meiner Wünsche und Ansprüche und ich bin froh, dass ich mir so viel Zeit genommen habe, um die ganzen Geräte miteinander zu vergleichen. Das hier betroffene Modell ist von September/Oktober 2015 – Also das derzeit aktuellste vom YOGA 14.

YOUTUBE VIDEO (43:01 Min)

Technische Eckdaten

  • Convertible Ultrabook
  • 14″ Full HD IPS Display mit Touchscreen
  • Anti-Glare Display
  • Intel Core i5-5200U mit 2,2 Ghz
  • 8 GB Arbeitsspeicher
  • 256 GB SSD Festplatte
  • Windows 10 Home x64
  • 720 p-HD-Kamera
  • 8 Stunden Akkulaufzeit, 4 Zellen Akku / 66 Wh
  • 47 x 30,2 x 8 cm
  • ca. 1,9 kg
  • Inkl. ActivePen

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Design/Qualität

Design und Optik ist Geschmackssache, mir persönlich sagt das ThinkPad sehr zu. Alles in Allem finde ich es sehr gelungen, ganz einfach ThinkPad-typisch, wie man es von den Geräten kennt. Als Besonderheit die leuchtenden i-Punkte bei den beiden ThinkPad-Logos im Betrieb, was mir wirklich gut gefällt. Qualität und Verarbeitung empfinde ich als perfekt. Alles ist sauber und hochwertig verarbeitet, es klappert und rappelt nichts, Dinge wie mangelhafte Spaltmaße sucht man vergeblich. Besonders erwähnenswert sind vor allem die zwei Scharniere, womit das Display befestigt ist, welche wirklich sehr stabil und fest ihren Dienst verrichten. Sie geben dem Display in jeder Position Halt, wie es auch sein soll. Auch die Gummifüße auf der Unterseite sind prima, wodurch das Notebook einen sehr stabilen und rutschfesten Stand bekommt.

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Display

Das wohl wichtigste Merkmal ist das Display. Dank 14″ und Full HD Auflösung, in Verbindung mit IPS Panel und Touchscreens, entspricht es voll und ganz meiner Vorstellung und all meine Erwartungen daran wurden vollends übertroffen. Auch die Mischung aus matter und glänzender Oberfläche empfinde ich als perfekt. Die Ausleuchtung ist absolut in Ordnung, die Helligkeit vollkommen ausreichend und kann beliebig geregelt werden. Die Bedienung mit dem Finger funktioniert ebenfalls sehr präzise und zuverlässig, sodass es unglaublich Spaß macht damit zu arbeiten. Gerade Tablet oder Zelt-Modus wirklich toll. Auch die Eingabe mit dem Stift (welcher natürlich zum Lieferumfang gehört) funktioniert bestens. Die Farben sind klar und kontrastreich, vor allem bei Schwarz- und Weißwerte sind prima. Auch Bewegungen, vor allem bei Videos, werden klar und ruckelfrei wiedergegeben. Alles in Allem lässt das Display keine Wünsche offen. Die Auflösung von 1080p bietet in so ziemlich allem genug Platz für eine ausreichende Arbeitsfläche.

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Ausstattung

Die Ausstattung ist nahezu perfekt. Der Intel Core i5 sorgt für gnadenlose Leistung in allen Zügen und ist im Gegensatz zum Intel Core i7 auch etwas energiesparender. Der Intel Core i5 wird auch so ziemlich allen Aufgaben und darüber hinaus auch vielen (auch aktuellen) Spielen Gerecht. Mit 8 GB Ram in Verbindung mit Windows 10 x64 eine wirklich gute Basis. Der i-Punkt bei dem Gerät wäre dann noch die dedizierte Grafikkarte von NVidia, der Geforce 940M. Sie löst den vorhandenen Grafikchip Intel HD 5500 ab und sorgt für etwas mehr Leistung, was gerade bei Spielen, Einsatz von Grafik- oder Videoprogrammen zu Gute kommt. Die 256 GB Festplatte reicht darüber hinaus vollkommen aus, um Windows mit vielen Programmen zu betreiben, es bleibt darüber hinaus auch noch jede Menge Platz für Spiele oder Daten. (Wie leicht man den Speicher aber erweitern kann, ohne direkt die Festplatte zu wechseln, verrate ich gleich unten unter Sonstiges)

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Anschlüsse

Auch an den Anschlüssen hat Lenovo hier meiner Meinung nach ganz und gar nicht gespart. Besonders der große HDMI Anschluss gefiel mir auf Anhieb, da man sich so eigene Kabel oder Adapter spart. Es gibt zwei USB 3.0 Anschlüsse, einen 3.5mm Headset/Kopfhörer Anschluss, HDMI, Strom/OneLink-Dock, eine USB Ladebuchse sowie einen SD-Kartenleser. Auch wenn bei vielen ThinkPads eigentlich typisch – einen Fingerprint-Scanner oder sonstige Sicherheitsmerkmale gibt es am YOGA 14 leider nicht, war bei meiner Entscheidung aber eher irrelevant. Das Einzige, was ich nun mehr oder weniger vermissen werde, ist ein RJ45 LAN Anschluss, denn der fehlt leider am YOGA 14. Da ich das Notebook sicherlich öfters in der Netzwerktechnik einsetze, wäre dies von Vorteil gewesen. Aber irgendwie sucht man die Anschlüsse in letzter Zeit vergeblich. Abhilfe schafft da wohl nur ein USB-Adapter, welcher ja günstig zu bekommen ist.

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Touchpad

Besonders gefreut habe ich mich auf die Mischung von Touchpad und dem ThinkPad klassischen Trackpoint mit den 3 mechanischen Tasten. Und die Vorfreude hat sich für mich wirklich total gelohnt. Mittlerweile verwende ich das Touchpad nur für die Bewegung der Maus, klicke jedoch mit den mechanischen darüber liegenden Tasten. Das ermöglicht einfach ein angenehmes arbeiten. Das ist aber natürlich jedem selbst überlassen, jedem wie er mag. Ansonsten kann ich über das Touchpad auch nur positives berichten, es ist super verarbeitet und arbeitet sehr präzise und zuverlässig. Hier ruckelt nichts, auch die Eingaben sind angenehm auszuführen.

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Tastatur

Die Tastatur ist ebenfalls sehr gut, mit welcher sich auch lange und bequem schreiben lässt. Besonders positiv zu erwähnen wäre die perfekte Anordnung der Tasten, welche fast einer normalen Tastatur ähnelt. Somit sind fast alle Tasten genau dort, wo man sie gewohnt ist. Ganz links unten befindet sich zwar statt der STRG die FN Taste, diese lässt sich aber problemlos im BIOS austauschen. Auch der Trackpoint in der Mitte störte nur anfangs etwas, bis ich mich jedoch schnell daran gewöhnt hatte. Vom Druckpunkt und Feedback ist diese Tastatur unschlagbar und wohl nach dem Macbook die beste Alternative. Auch die Beleuchtung ist, wenn man auch leider nur zwischen eingeschaltet oder ausgeschaltet wählen kann – und es leider keine verschiedenen Helligkeitsstufen gibt. Wer sich ansonsten noch fragt, wie sich das Schreiben in Bezug auf versehentliche Berührungen des Touchpads verhält, den kann ich beruhigen. Ich habe bei mir festgestellt, dass das Touchpad dann rein gar nicht reagiert und zufällige oder ungewollte Eingaben eher selten sind. Erst wenn man mit dem Schreiben aufhört und etwas länger das Touchpad bewegt erscheint die Maus (oder man klickt, wenn man sie sofort aktivieren möchte). Sehr toll gelöst wie ich finde und wirklich sehr angenehm beim Arbeiten.

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Einrichtung

Die Einrichtung von Windows 10 Home ist relativ schnell erledigt, danach kann es auch schon losgehen. Positiv hier zu erwähnen: Lenovo verzichtet auf Bloatware, wodurch man nicht erst 30 Minuten damit verbringt, den ganzen Mist vom System zu entfernen. Einzig und alleine McAffee habe ich entfernen müssen, was ich wirklich lobe! Da kann sich manch anderer Hersteller noch eine ganze Scheibe abschneiden.

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Betrieb mit Windows 10

Wirklich toll! Alles funktioniert wunderbar, auch der Wechsel zwischen normalem und Tablet-Modus beim Umkehren des Bildes etc. Eingaben sind präzise, das gesamte System arbeitet darüber hinaus schnell und zuverlässig. Es gibt wirklich nichts, wo ich nun negativ ansprechen könnte. Ich glaube, mittlerweile ist Windows 10 wirklich reif genug, dass man damit glücklich wird. Vor einem Jahr mit Windows 8/8.1 sah das ja noch ganz anders aus. Auch die Bootzeiten sind verdammt schnell. Knapp 3 Sekunden, bis mein YOGA 14 die Anmeldeoberfläche von Windows zeigt – Wahnsinn! Auch zu erwähnen ist das Lenovo-Software-Paket vom System, welches wirklich sehr gelungen ist. Vom Hardware-Test bis zu allerlei Analysen und Einstellungsmöglichkeiten des YOGA 14 findet man hier jede Menge nützliche Funktionen.

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Akku/Laufzeit

Die Akkulaufzeit ist unterschiedlich und pauschal schwer zu sagen. Lenovo gibt hier gute 8 Stunden Laufzeit an. Natürlich ist das immer eine Sache der Benutzung mit unterschiedlichen Faktoren, keine Frage. Bei mir schwankt das zwischen 6 und 10 Stunden, je nachdem was ich gerade tue, wie stark die Helligkeit eingeschaltet und ob die Tastaturbeleuchtung ein- oder ausgeschaltet ist. Realistisch sehe ich auf jeden Fall gute 5-6 Stunden, bei effektivem Arbeiten ohne Rücksicht auf Verluste. Wie sich die Akkuleistung auf Dauer zeigt, kann ich an dieser Stelle noch nicht beurteilen. Aber auch hier bietet Lenovo eine umfangreiche Software auf dem System, mit welchem allerlei Daten und Werte des Akkus ausgelesen/ausgewertet werden können.

Lüfter und Betriebsgeräusche

Die Gräusche des Lüfters sind absolut in Ordnung. Im Normalbetrieb mit Windows und surfen, Office oder Video schauen absolut lautlos, so habe ich mir das gewünscht. Ab und zu läuft der Lüfter dann auch mal an, aber ist dennoch leise. Nur unter Volllast und dauerhafter Beanspruchung macht er sich auch gerne mal bemerkbar, zum Beispiel bei Spielen oder beim rendern eines Videos. Insgesamt empfinde ich es als angenehm, habe da schon viel Schlimmeres erlebt und bin daher sehr zufrieden.

Grafikkarte/Performance

Die Performance des Lenovo ThinkPad Yoga 14 reicht auch locker um ein paar Spiele zu spielen. CS:GO zum Beispiel läuft super, sogar Battlefield 4 lässt sich in angepassten Grafikeinstellungen noch auf 1080p spielen. Auch hier zeigt sich wieder das Display von einer guten Seite, da auch die Bildwiederholrate absolut in Ordnung ist für ein solches Gerät. Ich werde das Notebook eher weniger zum spielen nutzen, habe es daher nur mit ein paar Spielen getestet – solange man keine aktuellen Highend-Spiele mit enorm hohen Anforderungen darauf spielen möchte, reicht das locker aus. Das arbeiten mit Programmen wie Photoshop & Co, Adobe Premiere oder Magix Video Deluxe ist problemlos möglich. Die Nvidia 940M sorgt auf jeden Fall für ausreichend Leistung.

Sonstiges

Wem die 256 GB der Festplatte nicht reichen, kann die Kapazität der Festplatte ohne großen Umbau und neuer Festplatte ganz einfach und schnell verdoppeln. Das tolle am Lenovo ThinkPad Yoga 14 ist nämlich der SD Kartenleser, worin die SD Karte komplett verschwindet. Man kann sich also, wie ich es auch gemacht habe, eine 256 GB Speicherkarte (Link folgt am Ende) kaufen und dauerhaft darin belassen. Eine gute Alternative zum kompletten Upgrade der verbauten Festplatte. Letzteres sei noch erwähnt, dass man die ThinkPads sehr gut warten – und nach Ablauf der Garantie – dann auch ggfs. selbst reparieren kann. Lenovo bietet einen Service, wo man sich ganz leicht Ersatzteile bestellen kann, von einer einfachen Taste bis zum kompletten Motherboard. Abgesehen davon ist auch die Reinigung und Aufrüstung im Gerät sehr leicht und für erfahrere Nutzer einfach zu handhaben. Eine Sache, die man so bei anderen Herstellern oft vermisst.

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FAZIT

Alles in Allem ist das Lenovo ThinkPad Yoga 14 ein tolles Gerät, welches solide und hochwertig verarbeitet ist und zuverlässig arbeitet. Dank der Ausstattung bleiben dabei kaum Wünsche offen, die Leistung ist für den Alltag vollkommen ausreichend. Ich kann das Notebook wirklich jedem empfehlen, welcher wie ich auf der Suche nach einem treuen Begleiter ist, womit sich gut arbeiten lässt und die Bedienung wirklich Freude bereitet. Ich habe damit die perfekte Lösung als Programmierer gefunden, kann es also vor allem Gleichgesinnten sehr empfehlen.

Der Preis von derzeit knapp 1.200 Euro ist sicherlich kein Schnäppchen. Aber angesichts der genannten Punkte ist das Lenovo ThinkPad Yoga 14 auf jeden Fall jeden Euro Wert. Ob man selbst davon überzeugt ist und ob es einem das Wert ist, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann meinerseits nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen und vergebe dem Lenovo ThinkPad Yoga 14 volle Punktzahlt: 5/5 Sterne!

Empfehlungen für SD Karten zwecks Speichererweiterung auf 512 GB:

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