Erweiterte Heimüberwachung mit IP-Kameras und Server: Der „All-In-One“ Guide

Bei meinem Projekt der Heimüberwachung geht es um eine kompromislose, umfangreiche und ausbaufähige Lösung einer Netzwerk-Kameraüberwachung, welche mit unterschiedlichen Kameras und einem eigenen kleinen Server arbeitet.

Die letzten Wochen habe ich viele Zeit damit verbracht, mich im Internet zum Thema „Netzwerk-Kameraüberwachung“ schlau zu machen. Es gibt so verdammt viel (!) zu diesem Thema, dass ich zuerst einmal Mühe hatte, mich überhaupt einmal zu orientieren. Ich bin kein Fachmann, habe lediglich die Grundkenntnisse sowie viele Kenntnisse im Bereich IT. Es ist sehr mühsam und zeitaufwendig, sich in die Materie „Kamera Überwachung“ (vor allem im Bezug auf IP Kameras) einzuarbeiten, weshalb ich meine umfangreiche Lösung inkl. der Konzeption, Planung und letztendlicher Umsetzung mit allen teilen möchte.

Es gibt tausend unterschiedliche Lösungen, von einfachsten 0815 Kameras bis zum Highend-System. Mit immer mehr Angeboten locken auch Discounter wie ALDI & Co., welche hin und wieder günstige IP Kameras anbieten. Auch bei Amazon gibt es eine sehr große Auswahl – und da muss man sich erst einmal zurecht finden. Aber vorsicht! Leider gibt es sehr viel zu beachten, um am Ende keine Enttäuschung zu erleben. Zuerst habe ich mir folgendes klar gemacht: Ich möchte auf jeden Fall ein zuverlässiges System, gute Bildqualität mit wichtigen Faktoren, auf die ich gleich genauer eingehe. Es bringt also nichts – und ich kann es an dieser Stelle wirklich nur jedem abraten – einfach mal eben so eine Kamera zu kaufen, um das Eigenheim zu bewachen. Wobei man hier wirklich klar sagen muss, dass es auf die Umstände und die eigenen Erwartungen bzw. Bedürfnisse ankommt.

In meiner Zeit der Recherche und Tests habe ich mir viele verschiedene Kamera-Systeme angeschaut und getestet. Viele Modelle haben mich überrascht und boten das, was versprochen wurde. Aber viel zu viele Modelle locken mit attraktiven Preisen, leisten aber keinerlei wirkliche „Sicherheit“ in der Praxis. Mal etwas genauer gesagt: Es gibt viel zu viel Schrott auf dem Markt – und der Kunde wird auf eine gewisse Art für dumm verkauft. Ich hatte über 20 Kameras im Test und war am Ende doch sehr überrascht, wie enorm die Unterschiede sind.

Mittlerweile habe ich mir ein umfangreiches System zusammen gestellt, welches mein Zuhause 24/7 überwacht – und dies mehr als zuverlässig. Preislich sehr weit unter professionellen Anlagen, welche kaum bezahlbar sind. Diese Lösung mit allem was man dazu braucht, möchte ich hier vorstellen. Und ich hoffe, dass ich damit so vielen wie nur möglich helfen kann, welche auch nach solch einer Lösung suchen.

Was will ich eigentlich überwachen?!

Vorab muss man sich zuerst einmal überlegen, welche Bereiche man bewachen möchte – und was dabei Sinn macht. Ein Firmengelände, das Eigenheim, ein Grundstück oder einfach nur den Schuppen im Garten? IP Kameras kann man im Prinzip überall einsetzen. Da ich persönlich mein Eigenheim überwache, beziehe ich diesen Artikel nun auch darauf, da dies wohl auch am häufigsten in Frage kommt.

Ich persönlich wollte bei mir Zuhause folgende Dinge mit einer Kameraüberwachung abdecken:

  1. Ich wollte wissen wer vor meiner Haustür steht, wenn es klingelt, ohne zum Fenster rennen zu müssen oder sofort die Sprechanlage zu betätigen, gerade wenn es spät am Abend ist.
  2. Da es hier in meiner Gegend zu immer mehr Einbrüchen kommt, wollte ich vorbeugen. Der psychologische Effekt bei Außenkameras ist ja bekannt.
  3. Ich wollte wissen was Zuhause passiert, wenn ich nicht Zuhause bin.
  4. Die Kameras im Außenbereich sollten (sofern von mir aktiviert) bei Bewegung aufzeichnen, dies vor allem zuverlässig und sicher, ganz ohne Speicherkarte in der Kamera selbst.

Was ich darüber hinaus wollte: Eine ordentliche Plattform (Software) der Überwachung! Keine 0815 China-Englisch-Deutsch-Software, welche mangelhaft daher kommt und „gerade so“ funktioniert.

Konzeption/Planung

Es gibt tausend unterschiedliche Lösungen, von einfachsten 0815 Kameras bis zum Highend-System. Da ich persönlich nicht all zu viel Geld in das Thema investieren wollte – und auch kein Firmengelände oder Tresore voller Bargeld bewachen muss – kam für mich nur die Do-It-Yourself-Lösung in Betracht. Also, selbst informieren, testen, konfigurieren etc. – sofern ich auch immer Spass an solchen Sachen habe.

Das schwierigste an der ganzen Planung war, die richtigen Kameras zu finden. Nachdem ich viele Kameras getestet und die richtigen gefunden hatte, stieß ich bei der mitgelieferten Software immer wieder an meine Grenzen. Denn bei wirklich allen von mir getesteten Kameras war die Software unter aller Sau, wirklich absolut unbrauchbar.

– Vorsicht: Grausame Software/Bedienungsanleitung!

Mal so gesehen: Was bringt mir eine gute Kamera in Hinblick einer guten Überwachung, wenn der Rest auf der Strecke bleibt? Jede Menge Ärger. Gerade darauf, wo es meiner Meinung nach ankommt, fehlt es bei all den Kameras. Die Software bietet gerade so mit einem absoluten Minimium an Möglichkeit, die Kamera grob zu konfigurieren und ggfs. auf Aufnahmen zuzugreifen. Der gesamte Betrieb wird erschwert durch fehlende Plugins, welche in unterschiedlichen Browsern installiert werden müssen – sofern diese überhaupt unterstützt werden versteht sich. Sprachliche Hürden mit Texten in Deutsch/Englisch und Chinesisch gehört ebenso zum Alltag, was einem wirklich die Nerven raubt. Übersetzungen a la „Google Translator“ ohne Sinn.

Und solch einer Software soll ich vertrauen, meine Aufnahmen zuverlässig zu speichern oder zu versenden? Mit Sicherheit nicht!

In sofern kam eine solche „Low-Budget“ Lösung für mich nur in Frage, wenn man, was die gesamte Software betrifft, Abhilfe schaffen konnte. Und nachdem ich genau dafür eine geeignete Lösung suchte, wurde ich schnell bei Synology fündig: Surveillance Station. Wobei man wirklich sagen muss, dass es, wenn alles fertig ist, nicht wirklich „Low-Budget“ ist. Im Vergleich zu professionellen Anlagen jedoch immer noch ein Schnäppchen – und auch absolut zuverlässig im 24/7 Einsatz.

Mit einer Diskstation von Synology und Surveillance Station lassen sich beliebige IP-Kameras im Netzwerk sehr gut verwalten, man kann sich damit die grausame Software der einzelnen Kameras sparen. Dazu aber gleich mehr.

Letztendlich war für mich damit meine Planung komplett. Eine Synology Diskstation mit Surveillance Station mit 3 TB HDD als Server, welche auch alle Aufnahmen der Kameras speichert. Als Kameras selbst entschied ich mich für eine DOME Kamera mit PTZ für den Außenbereich und eine Kamera für das Treppenhaus – in HD natürlich.


Kaufberatung: Die richtigen Kameras

Mal völlig abgesehen von der Software – welche auch immer wieder in Bewertungen schlecht bewertet wird – sehen wir von diesem Punkt einmal ganz ab. Die mitgelieferte Software ist im Falle eine Surveillance Station nämlich vollkommen uninteressant und wird erst gar nicht benötigt. Das erspart wirklich jede Menge Frust & Ärger, den wir uns sparen können. Also mehr Acht auf das wesentliche der Kameras legen: Die Hardware.

– Betrieb via LAN oder WLAN?

Ob mit oder ohne WLAN muss jeder selbst entscheiden. Sicherlich ist ein LAN-Kabel immer besser wie WLAN, alleine schon aus Sicherheitsgründen. Ein WLAN Signal kann leicht gestört werden, wodurch die Verbindung der Kamera abbricht. Ein Kabelhingegen muss getrennt werden, was nicht so einfach geht, wenn es ordentlich verlegt wurde. Der Vorteil von WLAN ist aber ganz klar: Man erspart sich lästige Kabel, gar keine Frage. Ich habe meine Kameras selbst mit WLAN im Betrieb, auch wenn ich mir anfangs eine LAN-Verbindung gewünscht habe. Aber dies war aufgrund meiner Wohnverhältnisse derzeit leider noch nicht möglich. Wer die Möglichkeit dazu hat, die Kamera via Kabel zu verbinden, dann sollte man das auch so machen. Lieber den Mehraufwand in Kauf nehmen und auf Nummer sicher gehen.

– Videoeigenschaften der Kamera

Die wohl wichtigste Eigenschaft der Kameras ist die Auflösung des Bildes. Wie anfangs von mir angesprochen locken unter anderem oft viele Discounter mit Angeboten toller IP Kameras. Aber wenn man genauer hinschaut sieht man schnell, dass es sich dabei lediglich um VGA-Auflösung handelt. Dabei handelt es sich um eine maximale Auflösung von nur 640×480 Pixel. Ich habe sogar Kameras gesehen, welche nur 320×240 Pixel hatten. Und darauf erkennt man später natürlich rein gar nichts, weshalb ich unbedingt von solchen „Schnäppchen“ abrate.

Man sollte also unbedingt darauf achten, dass die Kamera mindestens HD mit 720p unterstützt, also 1280×720 Pixel. Oftmals – so auch bei einer meiner Kameras – bieten manche Modelle auch 960p, also ingesamt 1280×960 Pixel. Dadurch wird der Bildbereich bei 720p nach oben und unten nochmals um jeweils 120 Pixel erweitert, was natürlich super ist. Die beste Lösung wäre natürlich eine Full-HD Auflösung von 1920×1080 Pixel. Je höher die Auflösung, umso klarer das Bild, was wiederum zur Folge hat, dass auf Aufnahmen später mehr Details erkennbar sind.

Aber nicht nur die Auflösung sollte man beachten. Hier ist es auch wichtig, dass die Kamera mindestens ~ 25fps (Bilder pro Sekunde) aufzeichnet. Dadurch wird sichergestellt, dass Aufnahmen nicht „stottern“. Je mehr FPS desto besser. Optimal wären bei HD so um die 60fps, was derzeit aber im Normallfall nicht bezahlbar ist.

Auch der Blickwinkel der Kamera spielt eine große Rolle. Man kann sich das in etwa vorstellen wie bei einer Fotokamera der Zoom: Zoomt man an ein Objekt heran, wird der Blickwinkel kleiner, das Objekt rutscht in den Fokus. So in etwa ist es auch bei einer Überwachungskamera. Je größer der Blickwinkel, umso einen größeren Bereich kann man damit überwachen. Da kommt es natürlich darauf an, welche Objekte man überwachen möchte und was dabei am meisten Sinn macht. Grundstück oder Einfahrt, Garage oder Haustür, oder vielleicht ein Vogelnest? Dies kommt natürlich immer auf die eigenen Bedürfnisse an. Um die 90 Grad eignen sich z.B. gut für Grundstücküberwachung, je mehr desto besser.

Ansonsten sollte man darauf achten, dass die Kamera mit IR (Infarot) ausgestattet ist, sonst wird man nachts keine Freude damit haben. Dies erkennt man oft an den kreisförmigen LED’s rund um die Kameralinse, oftmals bei hochwertigeren Kameras sind es jedoch auch nur 1-2 große LEDs neben der Kameralinse. Je stärker IR vorhanden, umso höher ist dessen Reichweite. Bedeutet, dass unter Umständen sogar noch Objekte in 20 Meter Entfernung gut „ausgeleuchtet“ werden – und später in der Aufnahme gut erkannt werden können.

Desweiteren ist ein optischer Zoom von Vorteil, dieser bietet sich gerade bei PTZ-Kameras an. Ein optischer Zoom ist in keinster Weise mit einem digitalen Zoom vergleichbar, wie man es beispielsweise vom Handy kennt, an Objekte heran zu zoomen. Ein optischer Zoom vergrößert nicht digitalisiert das Bild, sondern der Zoom erfolgt durch Verstellung der Kameralinse. Ein digitaler Zoom ist vollkommen unbrauchbar, gerade bei solchen Überwachungskameras.

Zum Schluss gibt’s da noch Angaben mit LUX/Lichtempfindlichkeit, mit welchen ich aber nun nicht weiter langweilen möchte. Das Wichtigste wären die angesprochenen Punkte.

Sonstige Merkmale, welche man beachten sollte:

Verschiedene Faktoren sollten ebenso beim Kauf einer Kamera beachtet werden. Zum Beispiel die Möglichkeit der Montage. Wo soll die Kamera montiert werden und zum Einsatz kommen? Innen oder außen, Wand oder Decke? Habe ich die Möglichkeit, die Kamera via LAN Kabel anzuschließen, oder muss ich für den kabellosen Betrieb eventuell mein WLAN mit einen Repeater zur Signalstärke erweitern, damit alles reibungslos funktioniert? Wo und wie schließe ich die Kameras am Strom an? (Gerade im Außenbereich wichtig) Über all diese Faktoren sollte man sich vorab Gedanken machen, um letztendlich die richtige Kaufentscheiduntg zu treffen.

Nochmal kurz und knapp zusammengefasst:

  • WLAN nur empfohlen, wenn’s nicht anders geht
  • 720p HD Auflösung empfohlen
  • Mindestens 25fps (Bilder pro Sekunde)
  • Blickwinkel von 90 Grad oder mehr, je nach Einsatzgebiet
  • Infarot für Nachtbetrieb unbedingt erforderlich
  • Optischer Zoom von Vorteil
  • Auch an Zubehör wie Kabel oder WLAN Extender/Repeater denken

Die Einkaufsliste

Meine Einkaufsliste für meine Netzwerküberwachung, darunter ein Server für die Datenaufzeichnung/Verwaltung, zwei festmontierten Innenkamera, einer normalen Außenkamera sowie einer DOME-Außenkamera mit PTZ Steuerung.

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Die Foscam FI9828P ist meiner Meinung nach die Beste Lösung einer Außenkamera mit PTZ Funktion und maximal 70 Grad Betrachtungswinkel. Sie bietet eine ausreichende Auflösung von bis zu 960p, einen 3fach optischen Zoom und lässt sich fast 365 Grad beliebig bewegen. Die Videoqualität ist hervorragend, würde sogar behaupten die beste in dieser Preisklasse. Über einen 3,5mm Klinkenstecker kann sogar ein Mikrofon angeschlossen werden, welches dann klar und absolut rauschfrei aufnimmt. Die Foscam FI9828P bietet die Möglichkeit, die Kamera via LAN (RJ45) oder WLAN zu betreiben, wofür sogar eine externe Antenne befestigt wird. Der Empfang ist sehr gut und die Verbindung dauerhaft stabil. Dank IP66 ist sie auch absolut wettergeschützt und somit problemlos im Außenbereich einsetzbar. Die Montage ist etwas aufwenig aufgrund des enorm großen Kabelbaums, welchen man am besten in einer größeren Aufputzdose unterbringt. Zum Lieferumfang gehört natürlich auch ein passendes Netzteil.

Ausführlicher Test und Bewertung:

Foscam FI9828P (folgt in Kürze)

Hinweis: Die Einrichtung via Foscam-Software ist recht einfach, dennoch verwirrend. Die mitgelieferte Software ist der Horror, man sollte sie meiner Meinung nach einfacher via Browser einrichten und auf die gesamte Softwareinstallation verzichten.

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Die Foscam FI9803P ist eine feste Außenkamera mit 720p Auflösung und einem Betrachtungswinkel von 70 Grad. Sie wird fest montiert und ist nicht steuerbar. Bildqualität ist am Tag sehr gut – jedoch nicht in der Nacht. Die Kamera kann via LAN (RJ45) oder WLAN betrieben werden, eine externe WIFI Antenne wird mitgeliefert und sorgt für ausreichend guten und stabilen Empfang. Auch hier gestaltet sich aufgrund des Kabelbaums die Montage etwas aufweniger, da dieser am besten in einem Verteiler/Aufputzkasten untergebracht werden sollte. Die Foscam FI9803P ist ebenfalls wie die FI9828P wetterfest (IP66) und somit perfekt für den Außenbereich geeignet. Auch hier gehört zum Lieferumfang natürlich ein passendes Netzteil.

Ausführlicher Test und Bewertung:

Foscam FI9803P (folgt in Kürze)

Hinweis: Die Einrichtung via Foscam-Software ist recht einfach, dennoch verwirrend. Die mitgelieferte Software ist der Horror, man sollte sie meiner Meinung nach einfacher via Browser einrichten und auf die gesamte Softwareinstallation verzichten.

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Die Foscam C1 eignet sich perfekt für die Innenüberwachung. Man sollte sie aufgrund der Witterungsverhältnisse also nicht draußen einsetzen. Die Kamera ist sehr klein und lässt sich beliebig positionieren und ausrichten. Eine der wohl besten Eigenschaften der Foscam C1 ist der Blickwinkel von unglaublichen 115 Grad, womit man mit nur einer dieser Kameras einen enorm hohen Überwachungsbereich abdecken kann. Die Foscam C1/C2 besitzt einen LAN Anschluss (RJ45), ebenfalls ist WLAN integriert. Eine externe Antenne ist nicht sichtbar, diese ist intern verbaut. Der Empfang ist ausreichend, dennoch nicht vergleichbar mit externen Antennen. Die Kamera bietet zudem die Funktion der Tonaufnahme bei Aufzeichnungen, da ein Mikrofon verbaut ist, was bei vielen anderen Modellen dieser Preisklasse leider nicht vorhanden ist. Die Bildqualität ist dank 720p hervorragend, Ton wird ebenfalls rauschfrei und klar aufgezeichnet. Die gesamte Verarbeitung der Foscam C1 ist in Ordnung, das benötigte Zubehör wie LAN-Kabel und Netzteil wird natürlich mitgeliefert. Die Bewegungserkennung funktioniert zuverlässig, alles in allem eine wirklich wunderbare Überwachungskamera für innen.

Ausführlicher Test und Bewertung:

Foscam C1 (folgt in Kürze)

Hinweis: Die Einrichtung via Foscam-Software ist recht einfach, dennoch verwirrend. Die mitgelieferte Software ist der Horror, man sollte sie meiner Meinung nach einfacher via Browser einrichten und auf die gesamte Softwareinstallation verzichten.

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Die Synology DS115 Diskstation eignet sich perfekt als Kamera-Server, worüber zum einen die komplette Verwaltung der einzelnen Kameras gesteuert wird und welcher die Aufgabe der Aufnahmen übernimmt. Es gibt auch noch ein kleineres Modell – DS115j – welche aber von der Leisung her deutlich langsamer ist, weshalb ich mich dann gleich für die große Variante entschieden habe.

Die Synology DS115 Diskstation bietet mit „Surveillance Station“ die optimale Lösung für mehrere Kameras in einem System. Der Server läuft dauerhaft und zeichnet im Falle einer Bewegung der unterschiedlichsten Kameras sehr zuverlässig auf. Abgesehen davon bringt ein solcher Server viele weitere Vorteile: Unter anderem eine kinderleichte Einrichtung und Verwaltung der Kameras, für Aufnahmen eine geniale Chronik und saubere Verwaltung mit Archiven und Unmengen an Einstellungsmöglichkeiten. Vor allem im Einsatz mehrerer Kameras macht ein solcher Server durchaus Sinn und erleichtert ungemein die Arbeit und Verwaltung.

Ausführlicher Test und Bewertung:

Synology DS115 (folgt in Kürze)

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Diese Festplatte von Western Digital bietet mit insgesamt 3 TB Speicherplatz nicht nur genügend Platz, sondern ist genau für solche Einsätze hergestellt. Sie erlaubt es, ein solches System rund um die Uhr zuverlässig zu betreiben und Aufnahmen der Kamera dauerhaft, sicher und vor allem zuverlässig zu speichern.

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Wer darüber hinaus wie ich auch noch ein Live-Bild aller Kameras an der Haustür, beispielsweise in der Nähe einer Sprechanlage möchte, kann dies ebenfalls ganz einfach mit einem Tablet lösen. Ich hatte zum Glück noch ein 7″ Tablet, welches sowieso nur noch im Schrank lag – ab sofort übernimmt es die Live-Ansicht aller Kameras direkt neben meiner Haustür. Dabei ist es egal ob Android oder iOS: Alles was wir dazu brauchen ist eine App (DS cam). Aber später dazu mehr.

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Ansonsten braucht man je nach Installation der Kameras noch jede Menge Kleinkram, z.B. Kabelkanäle, Verteiler- und Anschlusskasten für außen, jede Menge Kabel, Schrauben etc. Das summiert sich ganz schön und man sollte auch diese Kosten auf keinen Fall unterschätzen. Bei mir waren es am Ende knapp € 100,- für alles zusammen.


Einrichtung & Installation aller Komponenten

Die nachfolgenden Artikel helfen von Anfang bis Ende bei der kompletten Einrichtung und Installation aller Komponenten. Am besten der Reihe nach durcharbeiten, ich habe es versucht so einfach wie möglich und so gut es geht zu erklären.

  1. Grundeinstellung der Foscam-Kameras
  2. Installation, Montage und Justage der Kameras
  3. Vorbereitung der Disk Station mit Surveillance Station
  4. Einrichten der Kameras in Surveillance Station
  5. Einrichten der App „DScam“ auf Tablet und/oder Smartphone
  6. Bedienung im Alltag & Fazit

(Links folgen in Kürze)

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