Asus Zenbook UX305CA-FC064T – 13,3″ Full HD IPS Notebook

Das Asus Zenbook UX305CA ist das wohl angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses derzeit beste Notebook am Markt. Ich bin glücklicher Besitzer des neuen Asus Zenbook UX305CA und möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

Das Asus Zenbook UX305CA ist seit nun etwa 3 Wochen ein treuer Begleiter in meinem Alltag geworden – es ermöglicht mir auch endlich die mobile Arbeit, wodurch ich nicht immer nur im Büro sitzen muss. Es ist verdammt schnell, sehr dünn und aufgrund der Bauweise auch sehr leicht. Das Asus Zenbook UX305CA kommt auch ganz ohne nervige Lüfter aus – es macht einfach Spass damit zu arbeiten. Ich liebe es – und möchte es nicht mehr missen.

Asus Zenbook UX305CA-FC064T-2

Ein wahrer Macbook-Killer: Das Asus Zenbook UX305CA, welches kaum Wünsche offen lässt. Abgesehen von wenigen Nachteilen ist es das wohl derzeit beste Notebook dieser Preis-Leistungsklasse.


Ich habe recht lange im Internet recherchiert, welches Notebook ich mir kaufe. Nachdem mir bei meinem Macbook PRO (Late 2011) die Auflösung von 1280×800 Pixel zu gering und die Möglichkeiten damit zu arbeiten unzufrieden stimmten, wollte ich etwas Neues. Ich bin ein Windows-Typ, arbeite seit über 15 Jahren mit Windows und somit kam ein weiteres Macbook nicht mehr für mich in Frage, auch wenn mir das neue Macbook richtig gut gefiel. Das neue Notebook sollte also für mich vor allem zum Arbeiten dienen. Als Webentwickler benötigte ich auf jeden Fall eine ausreichende Arbeitsfläche.

Meine persönlichen Anforderungen:

  • 13 Zoll
  • Mindestens FHD Auflösung von 1920×1080 Pixel
  • IPS Display (matt)
  • Keine nervigen lauten Lüfter
  • Dünne Bauweise sowie geringes Gewicht
  • Gute Tastatur und vernünftiges Touchpad
  • Ausgewogene Akkulaufzeit

Ansonsten stand ich allem weiteren generell offen gegenüber.

Als ich dann anfing zu schauen was der aktuelle Markt so hergibt, landete ich schnell bei Modellen anderer Hersteller, unter anderem auch dem XPS 13 von Dell. Aufgrund vieler negativen Kritiken sowie einem wohl lauten Lüfter und einem zu hohen Preis schied dieser jedoch schnell wieder aus den passenden Kandidaten für mich aus. Ich fand auch viele Modelle mit der neuen QHD+ Auflösung, was ich mir dann auch aus Neugier in einem Elektrofachgeschäft angeschaut habe. Je mehr Auflösung mir ein Display bietet, umso besser lässt es für mich drauf arbeiten dachte ich mir – Aber Fehlanzeige. QHD+ mit 3200×1800 Pixel ist nämlich aktuell noch alles andere als ausgereift. Oftmals werden Programme nicht korrekt skaliert, was dann echt blöd aussieht. Von daher war schnell für mich klar, dass FHD locker ausreicht. QHD+ ist zudem auf 13″ auch einfach viel zu klein skaliert. Man braucht da schon ziemlich gute Augen, um da überhaupt noch etwas zu erkennen. Wer sich das einmal anschauen möchte, sollte sich unbedingt vorab mal ein Bild davon machen und dann entscheiden, ob eher QHD+ oder FHD für ihn in Frage kommt.

Nach langem Hin und Her und vielen Vergleichen und Testberichten auf diversen Internetseiten, bin dann beim ASUS Zenbook UX305CA gelandet. Ich muss ehrlich gestehen, bislang hab ich von ASUS was Notebooks betrifft nicht viel gehalten. Aber das neue Zenbook gefiel mir von Anfang an sehr gut und machte mich neugierig. Es zählt zu den aktuell besten Notebooks die der Markt so hergibt und soll auch dem neuen Macbook das Wasser reichen können. Je mehr ich mich darüber informierte, umso besser gefiel mir das Zenbook und die Entscheidung war gefallen. Denn im Vergleich zu allem anderen war dies wohl mit Abstand das beste Gerät, was ich für das Geld bekommen kann.

Wer ebenfalls auf der Suche ist und sich nicht entscheiden kann, dem möchte ich an dieser Stelle noch eines sagen: Man sollte sich einfach vorab bewusst werden, worin die persönlichen Erwartungen liegen. Dem einen mag ein Lüfter nichts ausmachen – andere wie ich es bin möchten lieber darauf verzichten, um davon nicht genervt zu werden. Alle vergleichbaren Modelle (und auch das größere Zenbook mit dem Intel i5 oder Intel i7) haben leider alle einen solchen Lüfter mit an Board, welcher keinesfalls lautlos arbeitet. Das war für mich der Grund, wieso es am Ende ganz klar das UX305CA mit dem Intel M7 wurde. Wer da wie ich keinen großen Wert auf das Thema „Gaming“ legt, ist mit der mobilen Intel M7 CPU bestens bedient. Das ASUS Zenbook UX305CA eignet sich also perfekt im Alltag sowie zum arbeiten – aufgrund der nicht vorhandenen externen GPU ist es für Games allerdings nicht gerade empfehlenswert. Hier sollte man wissen, wofür man sich entscheidet.


ASUS Zenbook UX305CA
Modell „FC064T“ (schwarz)

Ich konnte mich anfangs nicht für die Farbe entscheiden, letztendlich habe ich es mir dann in „schwarz“ bestellt. Auch in Weiß hätte es mir gut gefallen, aber darauf sieht man einfach jeden kleinen Schmutz sofort, weshalb ich mich dagegen entschieden habe. Auch die Farbe „titanium gold“ fand ich sehr schön, gerade wegen dem Kontrast von Gerät zur Tastatur, hat mir das sehr gut gefallen. Aber ich entschied mich doch lieber für das schlichte schwarz. Ist eben auch Geschmackssache, ansonsten unterscheiden sich diese Geräte nicht voneinander.

Asus Zenbook UX305CA-FC064T-1

Mit der kleinsten CPU (M3-6Y30 mit 0,9 bis 2,2 Ghz) und SSD (128GB) gibt’s das Zenbook bereits für nur 799,- Euro. Man hat hier die Möglichkeit selbst auszuwählen, welche Hardwarekonfiguration man wünscht. ABER ACHTUNG! Aufgrund der Bauweise vom Zenbook kann man später nicht einfach selbst nachrüsten. Im Nachhinein die Festplatte oder den RAM upgraden ist nicht ohne weiteres möglich. Einer der Gründe, wieso ich mich direkt für die größte Variante mit der Intel M7-6Y75 CPU mit 1,2 bis 3,1 Ghz und der 512 GB SSD entschieden habe – womit das Zenbook dann am Ende 1.199,- Euro gekostet hat. Der preisliche Unterschied ist schon enorm und ähnlich wie bei Apple, für mich jedoch tragbar und vollkommen in Ordnung. Preis/Leistung stimmt, vor allem wenn man es mit seinen ganzen Eigenschaften mit anderen Herstellern vergleicht – auch dem neuen Apple Macbook.

Voller Neugier habe ich das Zenbook herbei gesehnt und war total gespannt, was mich erwartet. Als ich das Paket dann endlich vor mir liegen hatte und es auspacken durfte, war ich sehr überrascht. Zuerst sei einmal gesagt, dass das Zenbook wirklich in einer schicken Verpackung kommt. Hat sich irgendwie angefühlt als würde man ein Apple-Gerät auspacken. Leute die das kennen, wissen was ich damit sagen möchte. Es ist einfach alles andere als mir nix dir nix eingepackt – und macht daher auch direkt einen sehr guten Eindruck. Was mich sofort überrascht hat: Zum Lieferumfang gehört auch eine ganz schicke Tasche, womit sich das Zenbook sicher transportieren lässt. Ob ich diese nutzen werde oder mir noch eine weitere Tasche kaufe weis ich allerdings noch nicht. Ansonsten befand sich noch ein USB-LAN-Adapter sowie ein Netzteil mit ausreichend langem Kabel im Karton. Da das Zenbook aufgrund der dünnen Bauweise über keinen LAN-Anschluss (RG45) verfügt, bietet der von ASUS mitgelieferte Adapter immerhin die Möglichkeit, das Zenbook auch ohne Weiteres sofort problemlos via LAN zu betreiben. Gefällt mir – auch wenn ich es eigentlich nicht wirklich benötige – und man erspart sich somit auch weitere Kosten nötiger Adapter. Okay, angesichts des Preises denkt man sich nun, dass man dies wohl erwarten könne – aber andere Hersteller, bspw. Apple, packen solche Adapter auch nicht gratis zum Lieferumfang dazu. *hust*

Als ich das ASUS Zenbook UX305CA dann etwas genauer unter die Lupe nahm, war ich zuerst einmal von der Farbe überrascht. Schwarz? Keinesfalls. Anhand der Fotos und diversen Videos die ich mir im Internet bereits angeschaut habe wusste ich eigentlich schon, dass es nicht wirklich schwarz, sondern eher in die Richtung anthrazit geht. Aber wenn man es dann mal selbst bei Tageslicht in der Hand hält, ist es doch ganz anders. Es wirkt auf jeden Fall etwas bräunlich, mit einem Hauch von Bronze. Ich kann die Farbe nicht genau schildern, in ihr sticht auch ein leichter Lila-Farbton hervor, aber eben ganz dunkel. Ein Bekannter meinte, es wäre eine ASUS-typische Farbe, die ich jedoch noch nicht kannte. Nichtsdestotrotz gefiel mir die Farbe sehr gut, weshalb ich das Notebook auch behalten habe. Ich finde trotzdem, dass man auf solche Abweichungen der Farbe aufmerksam machen sollte. Denn die Angabe „schwarz“ in der Produktbeschreibung von ASUS trifft hier meiner Meinung nach nicht zu. Alles in Allem macht die Farbe das Zenbook aber insgesamt zu etwas Besonderem. Gerade in Verbindung mit der Verarbeitung aus Aluminium sehr gelungen – mir gefällt’s.

Asus Zenbook UX305CA-FC064T-3

Zu den Anschlüssen – Das Zenbook besitzt drei USB 3.0 Anschlüsse, wovon sich zwei auf der linken Seite befinden und ein weitere auf der rechten Seite. Links befindet sich neben den USB Anschlüssen nur noch ein weiterer SD-Kartenleser – dieser liest so ziemlich alle älteren und auch aktuelle Speicherkarten im SD Format. Auf der rechten Seite kann der USB Port gleichzeitig zum Akku laden benutzt werden, wie das allerdings genau funktioniert habe ich bis dato noch nicht herausgefunden, da ich es auch noch nicht wirklich gebraucht habe. Direkt daneben befindet sich die Buchse für das Netzteil, wo das mitgelieferte Ladegerät angeschlossen wird. Und ansonsten findet sich rechts noch ein MICRO-HDMI Anschluss, ein typischer 3,5mm Klinkeanschluss für Kopfhörer sowie 2 kleine Status LED’s, welche beim Betrieb weiß leuchten. Ansonsten besitzt das Zenbook eigentlich keine weiteren Anschlüsse oder Tasten. Die Power-Taste selbst befindet sich auf der Tastatur ganz rechts oben. Welche Taste nun allerdings dafür weichen musste, keine Ahnung. Vermutlich die EINFG Taste, denn diese fehlt generell. Dazu aber gleich mehr.

Die Verarbeitung – erschien mir vom ersten Moment an perfekt. Das Design ist wirklich toll. Alle Spaltmaße sind schön und gleichmäßig, alles scheint hochwertig verarbeitet. Es ist schon eine Klasse für sich und kann auch locker mit dem aktuellen Apple Macbook mithalten. Besonders positiv ist mir auch sofort die eingearbeitete Tastatur sowie das Touchpad aufgefallen.

Auf der Unterseite befinden sich 4 große Gummi-Füße, womit es auch fest steht und nicht verrutscht. Klappt man das Notebook auf, übernehmen 2 kleine Gummi-Nasen den hinteren Halt, welche am Deckelrand des Displays eingearbeitet sind. Somit erhöht sich beim aufklappen das Notebook etwas, womit es sich angenehmer daran arbeiten lässt – es steht dennoch stabil und rutscht nicht ungewollt hin und her. ASUS hat das meiner Meinung nach sehr gut gelöst.

Die Tastatur – ist wohl mit Abstand einer der besten, die ich je auf einem Notebook sah und auch nutzen durfte. Ich konnte von Anfang an problemlos darauf schreiben, die Abstände der Tasten und vor allem der Druckpunkt empfinde ich persönlich als perfekt. Trotz kompakter Maße finden sich alle nötigen Tasten auf dem Layout, lediglich die obere rechte Taste dient als Power-Taste. Die Enter-Taste ist wie man es von den deutschen Geräten her kennt natürlich größer wie auf den Produktabbildungen, worauf die englische Version dargestellt wird. Insgesamt ergibt die Tastatur ein wirklich angenehmes Schreibgefühl. Das Einzige was ich mir wirklich gewünscht hätte und bei der Tastatur etwas vermisse ist eine Beleuchtung, wie man es vom Macbook kennt. Wieso hier ASUS darauf verzichtet hat ist mir persönlich unbegreiflich, dachte eigentlich dass es heutzutage schon zum Standard gehört. Dies war für mich allerdings kein Grund, mich gegen das Modell zu entscheiden.

Wie ich hörte, wird das Gerät in den USA übrigens sehr wohl mit Tastaturbeleuchtung vertrieben. Wieso allerdings nicht hier in Europa, kann man sich leider nicht erklären!

Das Touchpad – ist genauso, wie ich es von einem Notebook dieser Preisklasse erwarte. Es ist sauber verarbeitet und sehr präzise. Am unteren Rand befinden sich 2 Bereiche der linken und rechten Maustaste. Toll finde ich, dass man das gesamte Touchpad als linke Maustaste nutzen kann, entweder mit einem festen Druck oder einfach mit leichter Berührung. Vor allem beim scrollen ist mir aufgefallen, dass das Touchpad überwiegend sauber und zuverlässig funktioniert, was das insgesamte arbeiten damit wirklich erfreut. Das Touchpad vom ASUS Zenbook UX305CA stört auch absolut nicht beim schreiben, zumindest ist es mir noch nicht passiert dass durch eine viersehentliche Berührung der Cursor verrutscht ist. Natürlich ersetzt ein Touchpad niemals eine richtige Maus – aber damit arbeiten lässt sich auf jeden Fall. Ähnlich wie die Tastatur eines der besten, die ich kenne. Das Tool „ASUS Smart Gesture“ lässt sich zudem individuell anpassen, wodurch man das Touchpad mit Gesten und Einstellungen individuell ganz nach den persönlichen Anforderungen einrichten kann.

Das Display – ist aufgrund der Full HD Auflösung mit 1920×1080 Pixel und dem verbauten IPS Panel wirklich grandios. Dank matter Oberfläche spiegelt absolut nichts, man kann damit also auch an Umgebungen arbeiten, wo Licht auf das Display geworfen wird. Im Vergleich zur QHD+ Version wurde hier auf die Touchbedienung verzichtet, was mich aber nicht stört. Lieber so, als ein glänzendes Display. Das Display ist so, wie ich es von einem IPS Display erwarte, die Farben sind kräftig und gut. Auch die Ausleuchtung ist in Ordnung, das dargestellte Bild lässt sich aus mehreren Winkeln beim draufschauen noch sehr gut erkennen.

Richtig gut finde ich das Gesamtergebnis von Windows 10 mit Full HD auf dem 13″ kleinen Display. Die Skalierung ist toll, ebenso die Pixeldichte. Für mich perfekt zum Arbeiten, da so genügend Arbeitsfläche vorhanden ist. Zugegeben, für den ein oder anderen mag die Auflösung etwas zu „klein“ aussehen, damit meine ich die dargestellten Objekte wie Mauszeiger, Icons oder Menüleisten. Aus diesem Grund war das Zenbook auch anfangs in Windows nach dem erstmaligen Einrichten auf 150% skaliert, was ich wiederum aber zu 100% geändert habe. Hier sollte jeder problemlos zu seiner Einstellung finden, ganz wie er es mag.

Aufgrund der Bausweise (?) gibt es hier wohl nur einen einzigen Haken: Die Ausleuchtung des Displays hat seine Grenzen. So gab es bei meinem Modell ein leichtes „Bleeding“ in der unteren linken Kante. Auf den von mir angefügten Fotos erkennt man gut, wie das dann auf dunklem Hintergrund aussieht. Ich kann damit leben, weshalb es für mich auch keinen Grund ist einen Umtausch in die Wege zu leiten. Denn ich denke, dass es sich auch bei weiteren Modellen so verhält. Denn wenn man bereits nur ganz leicht auf die Rückseite des Displays drückt, erkennt man ebenfalls einen solchen Effekt. Da es sich wie gesagt nur am unteren Rand befindet und dort sowie die Taskleiste sichtbar ist, finde ich das nicht ganz so schlimm. Interessant wäre allerdings zu wissen, ob dies nur bei mir oder ob sich das generell bei den Modellen so verhält?!

Ersteinrichtung von Windows – ging schnell und ohne Probleme. Das Zenbook war danach ziemlich flott unterwegs. Ein Neustart dauert dank der SSD nur wenige Sekunden. Man sollte jedoch noch etwas Zeit einplanen, die ganze Zusatz-Software zu deinstallieren, welche einem aufgezwungen wird. Es ist ganz schön viel Bloatware installiert, was aber ruck zuck entfernt werden kann. Ich bin ehrlich gesagt von solchen Programmen und Angeboten, welche einem beim Neukauf eines Notebooks immer wieder aufgedrückt werden – aber das wird sich wohl nie ändern.

Bei meinem Modell mit der 512 GB SSD Festplatte war die Festplatte in 2 Teile partitioniert. Knapp 190 GB für System/Windows und weitere 280 GB für Daten. Somit bleibt auf der zweiten Partition alles erhalten, falls man das Notebook mal neu aufsetzen möchte. Alle Treiber und Software findet man zudem auf der Systempartition im Ordner „eSupport“, welche man sich vllt an anderer Stelle sichern sollte.

Windows 10 Home arbeitet ansonsten genau so, wie ich es bereits von meinem Büro PC kenne, auf welchem Windows 10 Pro installiert ist. Der einzige Unterschied, welchen ich bisher feststellen musste: Die Windows Bild- und Faxanzeige war komplett verschwunden. An Windows 10 nervt mich extrem, dass man alles nur noch in den „Apps“ öffnen soll. Zum Beispiel Musik wie MP3’s oder ganz normale Fotos. Um für die alt bekannte Ansicht der Fotos wieder in Windows Bild- und Faxanzeige zu ermöglichen, ist ein kleiner Eingriff in die Registry nötig, Google verrät da mehr. Muss man nicht, kann man aber ändern, damit dies wieder einfacher geht. Wollte ich hier nur kurz anmerken, falls sich noch jemanddarüber wundert, wo dies hin verschwunden ist.

Abgesehen davon läuft Windows 10 bei mir wirklich schnell und stabil. Nach nun knapp 2 Wochen aktivem Arbeiten hatte ich keine Aussetzer oder Abstürze. Dank den 8 GB Ram hat man hier auch deutlich Spielraum, bis das Zenbook auch mal wirklich an die Grenzen kommt. Beim Arbeiten mit üblichen Programmen sollte man sich da keinerlei Gedanken machen müssen. Bei mir laufen zudem Programme wie Adobe Photoshop problemlos und schnell.

Ach ja, wer das neue Startmenü von Windows 10 absolut nicht mag und sich lieber wieder ein Startmenü wie bei Windows 7 oder Windows 8 wünscht, der sollte sich unbedingt das Programm „Start 10″ anschauen. Dieses Programm holt das klassische Startmenü zurück. Bei mir befindet sich das Programm schon seit Release von Windows 10 im Dauereinsatz. (Insider Tip)

Der Sound – ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Es reicht für ein bisschen Youtube aber mehr auch nicht. Skype ist problemlos möglich, Stimmen klingen klar und deutlich. Aber es fehlt einfach an Volumen und Bass, was aufgrund der Bauweise dem Zenbook allerdings nicht zu verdenken ist. Wer damit jedoch auf ein grandioses Musikerlebnis hofft, wird schwer enttäuscht. Hier sollte man in diesem Fall auf jeden Fall mit externen Lautsprechern nachrüsten oder ganz einfach Kopfhörer benutzen.

Lüfterloses Arbeiten – gefällt mir wahnsinnig gut. Ehrlich gesagt war es anfangs schon ungewohnt, ein absolut leises Gerät in Form eines Notebooks vor mir zu haben und daran zu arbeiten, aber mittlerweile habe ich mich voll und ganz daran gewöhnt. Das ASUS UX305CA macht wirklich absolut keine Geräusche, weder im Ruhezustand noch unter Volllast. Es fiept auch absolut nichts! Eine Sache, bei der ich mir richtig Sorgen machte, nachdem was man im Internet so liest bzgl. CPU Fiepen. Davon ist beim UX305CA rein gar nichts zu hören. Einzig und alleine, wenn man das Ohr direkt über die Tastatur legt, hört man es arbeiten. Da man aber eher nicht in dieser Position am Notebook arbeitet, sollte das jedem egal sein. Ansonsten ist es einfach wunderschön daran zu arbeiten, ohne auch nur minimale Lüftergeräusche ertragen zu müssen. Genau so habe ich mir das gewünscht.

Ansonsten sei noch gesagt – das ASUS Zenbook UX305CA verfügt über kein optisches Laufwerk. Wer also CD/DVD darauf benutzen möchte kommt nicht um ein externes USB-Laufwerk drum herum. Wer mehrere USB Geräte daran betreiben möchte sollte sich zwingend noch einen aktiven USB-Hub dazubestellen, da nur 3 USB Ports zur Verfügen stehen. Im alltäglichen Gebrauch lässt sich aufgrund der guten Leistung so ziemlich alles damit bewältigen: Musik, Office, Internet, E-Mail, Youtube, Video on Demand wie Netflix und Amazon Prime Instant Video aber auch Foto- oder Videobearbeitung. Ich nutze das ASUS UX305CA zudem zum arbeiten, unter anderem mit Programmen wie Brackets, Atom, Photoshop oder Bootstrap Studio. Wie schon gesagt, für den normalen Benutzer sollte die Leistung trotz der kleinen M3/M5/ M7 CPU locker ausreichen – wofür auch kein Lüfter benötigt wird.

Die CPU taktet sich ganz automatisch, jenachdem was dieser abverlangt wird. Dies spart nicht nur Strom, sondern beugt auch der Hitzeentwicklung vor. Somit wird das Notebook auch auf der Unterseite – wie man es von vielen anderen her kennt – nie wirklich heiß.
Der Akku ist gut, laut Herstellerangaben soll dieser um die 10 Stunden halten. Ich selbst konnte nun noch nicht exakt messen wie lange er wirklich hält, jedoch bin ich mit der Leistung zufrieden. Wenn man das Display nicht auf voller Helligkeiststufe betreibt, lässt sich schon lange damit arbeiten. Ob das nun 10 Stunden sind oder weniger weis ich nicht. Ich bin damit allemal zufrieden.

Für die MicroHDMI Schnittstelle habe ich mir noch ein Kabel bestellt, womit ich den Notebook an einem externen Monitor anschließen kann. Hier sollte man unbedingt beachten: Maximal 1920×1080 Pixel möglich! Selbst wenn der angeschlossene Monitor höhere Auflösungen unterstützt, sind 1080p das Maximum an möglicher Auflösung. Schuld daran ist nicht direkt das ASUS UX305CA, sondern der verbaute MicroHDMI Standard, welcher generell nur FHD Auflösung unterstützt. Wer also eine höhere externe Auflösung nutzen möchte – oder sogar muss – wird hier enttäuscht.

Zumindest bei der Farbe „schwarz“ sieht man relativ schnell die Abdrücke von Fingern. Das sieht dann recht schnell ziemlich „dirty“ aus. Ist bei dem Aluminium auch wirklich nicht zu vermeiden, aufgrund der dunklen Farbe sieht man es halt relativ schnell extrem.

Im Alltag lässt es sich wirklich wunderbar bedienen. Der Deckel kann mit nur einem Finger aufgeklappt werden. Es ist so schön dünn und so schön leicht, dass es wirklich Spaß macht damit zu arbeiten. Vor allem auch im mobilen Einsatz hat man sehr viel Freude daran. Das ASUS UX305CA ist auch ziemlich robust, man muss es also auch nicht immer wie ein rohes Ei behandeln.

Hier nochmal kurz und knapp in Stichpunkten:

Positiv

  • Sehr tolle Bauweise, ultra dünn und sehr leicht
  • Saubere Verarbeitung, hochwertig verarbeitet
  • Brilliantes Display mit Full HD und IPS Panel
  • Dank der SSD sehr schnell
  • Lüfterlos, daher absolut geräuschlos
  • Sehr gute Tastatur und Touchpad

Negativ

  • Leider keine Tastaturbeleuchtung
  • MicroHDMI Schnittstelle unterstützt maximal nur 1080p
  • Sound ist nicht das Gelbe vom Ei
  • Unnötige Bloatware muss entfernt werden
  • Auslechtung im Display zum Rand hin nicht 100% optimal

Neutral

  • Preis/Leistung aufgrund der Eigenschaften akzeptabel
  • Schmutz/Fingerabdrücke bei schwarz deutlich zu erkennen

FAZIT

Wer wie ich auf der Suche nach einem leistungsfähigen Notebook ist, welches zudem sehr leicht und dünn ist, wird schnell Freundschaft mit dem ASUS Zenbook UX305CA schließen. Wer mit den von mir beschrieben Vor- und Nachteilen leben kann und damit glücklich wird, der sollte zugreifen. Welche Auswahl an CPU und SSD jeder selbst braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich würde dieses Notebook jederzeit wieder kaufen, da es mir genau das bietet, was ich erwartet habe. Und im Vergleich zum neuen Macbook weis ich, dass mein Geld hier besser angelegt ist.

2 Gedanken zu „Asus Zenbook UX305CA-FC064T – 13,3″ Full HD IPS Notebook“

  1. Hallo und vielen Dank für diesen ausfürlichen Bericht!
    Ist auch nach längerer Anwendung das Problem des CPU-Whining (Fiepen) nicht aufgetreten?

    1. Nein, ich hatte keinerlei Whining an der CPU. Muss aber gestehen, dass ich das Gerät nicht mehr habe, bin aufgrund von ein paar Faktoren dann doch auf ein Thinkpad umgestiegen. LG :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>